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Lody Kong Dreams And Visions

Hardcore, Mascot/RTD (10 Songs / VÖ: 25.3.)

3/ 7
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Die Cavalera-Familienhistorie wird fortgeschrieben: Wieder machen zwei Brüder, die Söhne von Sepultura- und Soulfly-Gründer Max Cavalera, gemeinsame Sache und versuchen, Papa stolz, gleichzeitig aber auch ihr eigenes Ding zu machen.

Denn obschon Zyon und Igor -Cavalera mit der gleichen Kompromisslosigkeit an ihre Musik herangehen wie einst ihre Vorfahren, so haben sie doch mit deren Thrash Metal wenig gemein. Lody Kong klingen eher nach New School-Hardcore. Metallische Anleihen muss man demnach zwar nicht lange suchen, doch tut man ihnen Unrecht, wenn man sie aufgrund irgend-welcher Verwandtschaftsgrade Vergleichen unterzieht, die nicht wirklich passen wollen. Was also macht das Debüt-album DREAMS AND VISIONS aus? Zunächst folgt es der Linie, welche die Band mit ihrer ersten EP NO RULES gezogen hat.

Im Mittelpunkt eines jeden Songs steht der Groove, zu dessen Gunsten die Melodien zurückgeschraubt wurden. Das Schlagzeugspiel von Zyon ist perfekt auf die Gitarre seines Bruders abgestimmt, und ihren Höhepunkt finden alle Instrumente in den Midtempo- und vor allem Moshparts. Aus-reißer gibt es im Grunde keine, was aber leider dazu führt, dass keine wirkliche Spannung aufkommt. Alles gut gespielt, eigentlich auch gut arrangiert, aber irgendwie fehlt dem Ganzen ein wenig der Biss. Papa kann trotz allem auf seine Jungs stolz sein!


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