Toggle menu

Metal Hammer

Search

Mammoth THE END

Alternative Rock, BMG/Universal (10 Songs / VÖ: 24.10.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Mag das Initialenkürzel WVH auch unlängst aus dem Band-Namen gekürzt worden sein, ändert dies an dem, was die Hörerschaft beim neuen Soloalbum des Van Halen-Sprosses Wolfgang erwartet, rein gar nichts. Wie schon die beiden Vorgänger wurde auch THE END mit tontechnischer Schützen­hilfe von Alter Bridge-Produzent Michael ­„Elvis“ Baskette von Multiinstrumentalist und Sänger Wolfgang Van Halen im Alleindurchgang eingespielt. Und wie auch schon bei den beiden Vorgängern setzt Wolfie stilistisch auf eingängigen, Power Pop-geschulten Alternative/Hard Rock, der sich in Plattenregalgesellschaft von erwähnter Myles Kennedy-Stamm-Band sowie den Foo Fighters gleicher­maßen wohlfühlt. Dass der in der Tracklist bereits an zweiter Stelle stehende Titel-Song mit einem treffsicheren Tappingpart beginnt, kann man als Tribut an die Trademark-Technik von Vater Eddie werten, muss man aber nicht. Denn musikalisch hat sich Wolfgang mit seinem Band-Pro­jekt längst vom überlebensgroßen Gitarrengottsohn-Erbe emanzipiert. Womit wir beim größten Kritikpunkt von THE END als einem Album wären, das vielleicht eine Spur zu vorhersehbar daherkommt, sich auf bereits demonstrierte Eigenständigkeit verlässt und Überraschungen weitgehend vermissen lässt. Aber das ist natürlich im Rahmen der dargebotenen Song-schreiberischen wie spielerischen Qualitäten Meckern auf mammutösem Niveau.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Beartooth: Caleb Shomo steht nun zu sich selbst

Nachdem Beartooth die beiden Singles ‘Free’ und zuletzt ‘Pure Ecstasy’ veröffentlicht hatten, gab es reichlich Diskussionen im Netz. Diese bezogen sich jedoch nicht etwa auf die Musik, sondern auf das Auftreten von Sänger Caleb Shomo. Vor allem nach ‘Free’ hagelte es homophobe Kommentare. Stolz Nachdem sich Shomo eine Weile aus den Sozialen Medien zurückgezogen hatte, nutzt er diese jetzt, um „die Dinge richtigzustellen, bevor dies diejenigen, die ich liebe, noch weiter beeinträchtigt.“ Nachdem er seine wahren Gefühle stes versucht habe, in Alkohol zu ertränken, hebt er jetzt hervor: „Ich bin ein stolzer schwuler Mann.“ „Wenn es um meine Kunst –…
Weiterlesen
Zur Startseite