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Opeth Pale Communion

Progressive Metal, Roadrunner/Warner 8 Songs / VÖ: 22.08.2014

7.0/ 7
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Foto: Opeth

Man muss im großen Buch der Rock-Musik weit zurückblättern, um ein Album von solch großer Güte – kompositorisch und spielerisch – wie PALE COMMUNION zu finden. Letztendlich reichen die Recherchen bis ins Jahr 1976 (Camel: MOONMADNESS) und sogar 1971 (Wishbone Ash: ARGUS) zurück.

Was PALE COMMUNION mit diesen beiden Meisterwerken des frühen Prog Rock zu tun hat? Die Intensität der komplexen Kompositionen ist elektrisierend, die Mischung aus E- und akustischen Gitarren einfach wunderbar, die mehrstimmigen Chöre sind zum Niederknien, und die geschmackvolle Einarbeitung druckvoller Orgel-/Keyboard-Klänge ist – je nach Funktion – dezent bis dominant.

Trotz seines krisenbedingten Kreativschubs ist Mastermind Mikael Åkerfeldt nicht der Versuchung erlegen, ein durch und durch eingängiges Werk zu komponieren.

Stattdessen hat er bewusst Widersprüche, Sollbruchstellen, Widerhaken und Brüche eingebaut, sodass der Nährwert der Kompositionen hoch gehalten und der Spaß am Zuhören von Mal zu Mal nachhaltig gesteigert wird.

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