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Maroon ORDER Review

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Es war lange ruhig um die Band aus Nordhausen, der Stadt, aus der der berühmte Doppelkorn kommt. Mit Alkohol haben Maroon bekanntlich nicht viel am Hut, mit hartem Metal aber umso mehr. Was sich bereits auf ihrem letzten Werk THE COLD HEART OF THE SUN (2007) andeutete, findet nun seine Fortsetzung: mehr Metal!

Und das in allen Belangen: Riffing, Arrangements, Soli, Schlagzeugarbeit – alles hört sich noch stählerner an. Und dabei ist es egal, ob es nun der melodische Death Metal ist, der überzeugt, oder die feinen Fill-Ins von Drummer Nick Wachsmuth oder die großartigen Soli der Axtfraktion Grund/Rieche.

Gerade die letzten beiden Punkte sind ausschlaggebend für den Sprung, den diese Band noch einmal machen konnte. Es gibt zwar immer noch die typischen Breakdowns, aber diese werden spärlich und vor allem gezielt eingesetzt. Maroon etablieren sich nun endgültig als qualitätssichernde Kraft im modernen, melodischen Death Metal-Genre – egal, in was für Core-Schubladen Unwissende die Band stecken wollen.

Aus der Reihe fällt lediglich das ruhige, atmosphärische, mit tiefem Sprechgesang ausgestattete ‘Bleak’, das in seiner Form fast schon eine Art „Heavy Ballade“ darstellt. Einen weiteren Höhepunkt hält ORDER mit dem schwarzmetallisch lackierten ‘Children Of The Next Level’ parat.

Dass sich Maroon auf ORDER neu erfinden, wäre zu viel gesagt. Fakt ist aber, dass der Fünfer auf beeindruckende Art und Weise die Grenzen weiter verschiebt, ohne die eigene Identität zu verlieren. Definitiv eines der Alben 2009!

Anzo Sadoni

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Mai-Ausgabe des METAL HAMMER.


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