Toggle menu

Metal Hammer

Search

Master THE HUMAN MACHINE Review

teilen
mailen
teilen
von

Die gute Nachricht gleich zu Beginn: Die neue Master-Scheibe ist doch nicht so unterirdisch schlecht ausgefallen, wie man es hätte erwarten können… Paule Speckmanns Bedeutung für die weltweite Death Metal-Szene wird wohl auf ewig diskutiert werden: Die einen huldigen ihn als d-e-n Vorreiter der Szene, während die anderen seine Rolle in Zusammenhang mit seiner Band Master als eher redundant erachten. Wie dem auch sei: Fest steht, dass Paule schon seit Ewigkeiten am Start ist, nach wie vor Bass spielt und Death Metal macht. So auch auf THE HUMAN MACHINE.

Das neue Werk klingt für Master-Verhältnisse an einigen Stellen geradezu modern, meist wird aber die Old School-Fahne gehisst. Speckmanns „Ächzen“ (stellt euch Obituarys Jahrhundertstimme John Tardy in ganz schlecht vor) alias Gesang nervt zwar auf Dauer, aber rein musikalisch wird räudig-rabiat die Hobelbank bedient.

Klangtechnisch wähnt man sich im soliden Bereich, wenngleich das Songwriting maximal zweidimensional ist. Ob wirklich jemand diese Scheibe kaufen wird, vermag man nicht zu prophezeien, schließlich wartet die Death Metal-Welt auf alles andere, aber nicht auf ein neues Master-Album. Und dennoch – und da wiederhole ich mich gerne: So drittklassig ist die Platte gar nicht geworden…

Anzo Sadoni

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Mai-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

Sanguisugabogg trennen sich von Gitarrist

Sanguisugabogg müssen ab sofort auf Gitarrist Cedrik Davis verzichten, haben jedoch schon eine Antwort auf die Lücke im Line-up.

Metallica: Basssolo in ‘Orion’ sollte Hammett spielen

Robert Trujillo gibt in der neuesten Episode von "The Metallica Report" eine aufschlussreiche Story über den Klassiker ‘Orion’ zum Besten.

Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Für Kam Lee liegt der Ursprung des Death Metal in der Musik von Slayer — genauer gesagt: In einem ganz bestimmten Element.

teilen
mailen
teilen
Metallica: Basssolo in ‘Orion’ sollte Hammett spielen

Der Band-eigene Podcast von Metallica entpuppt sich regelmäßig als Goldgrube für Anekdoten, historische Details und spannende Blickwinkel. Als jüngster Beweis dafür kann der Besuch von Bassist Robert Trujillo im The Metallica Report herhalten. In der neuesten Folge der Gesprächsrunde plaudert der 61-Jährige unter anderem über den Geist von Cliff Burton sowie die Klassiker-Tracks ‘The Call Of Ktulu’ sowie ‘Orion’. Eleganter Diebstahl Zu letzterem Instrumental hatte Trujillo in der Tat eine interessante Geschichte zu erzählen. Denn das Basssolo in der Komposition für MASTER OF PUPPETS, das dritte Studiowerk von Metallica, war eigentlich für Kirk Hammett vorgesehen. Stattdessen hat es sich Bassist…
Weiterlesen
Zur Startseite