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Me And That Man SONGS OF LOVE AND DEATH

Folk, Cooking Vinyl/Sony (13 Songs / VÖ: 24.3.)

5/ 7
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Endlich hat Adam „Nergal“ Darski einen ebenbürtigen Mit- und Gegenspieler gefunden: John Porter, in Großbritannien geboren, doch schon seit Jahrzehnten in Polen wohnhaft, ist die zweite Hälfte des Duos Me And That Man, das nun sein Debütalbum auf die Menschheit loslässt.

Wie Darski schon länger ankündigte, atmet dieses Projekt den Geist des US-amerikanischen Singer/Songwritertums und steht dabei in der Tradition des Outlaw Country, des Blues von Muddy Waters, der Dunkelheit von Nick Cave und Mark Lanegan, und nicht zuletzt der Ungeschliffenheit der späten Schaffensphasen von Johnny Cash und Leonard Cohen. An musikalischen Referenzen mangelt es nicht, und somit ist SONGS OF LOVE AND DEATH zwar nicht einzigartig, aber doch zumindest sehr kurzweilig. Porter glänzt mit Lebenserfahrung und Gelassen-heit, der zwei Jahrzehnte jüngere Darski übernimmt die Rolle des exzentrischen Draufgängers. Seine Outcast-Geschichten von Sex, Sehnsucht und Sünde erzählt das Duo Infernale im düster-schleppenden ‘My Church Is Black’, im beschwingt folk-rockigen ‘On The Road’, dem bluesigen Liebeslied ‘Magdalene’, mal als große Inszenierung mit Kinderchören in ‘Cross My Heart And Hope To Die’, mal als reduziert-melancholische Ballade (‘Of Sirens, Vampires And Lovers’).

Dabei ist speziell das Wechselspiel zwischen Porter und Darski die Stärke dieses Projekts, indem beide dem Schaffen des jeweils anderen neue Facetten hinzufügen. Hat man so oder ähnlich zwar alles schon mal gehört, ist gleichzeitig aber eine geeignete Grundlektion in Sachen Folk für den geneigten Behemoth-Fan.

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Die Anfänge der Bay Area-Szene: Totale Befreiung

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