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Mélancolia HISSTHROUGHROTTENTEETH

Deathcore, Nuclear Blast/RTD (8 Songs / VÖ: 21.4.)

5/ 7
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Einen richtigen Kickstart legen die australischen Newcomer Mélancolia hin: Mit bis dato gerade mal einem veröffentlichten Song im Gepäck durfte die Band ihr Bühnendebüt im Januar direkt im Vorprogramm von Thy Art Is Murder geben. Gerechtfertigt? Mit HISSTHROUGHROTTENTEETH erscheint ihre erste, acht Lieder starke Platte, auf der es ordentlich scheppert und knüppelt. Mit dem höllischen Growling und dämonischen Screaming von Sänger und Song-Schreiber Alex Hill, unermüdlichem Doublebass-Spiel und bitterbösen Break­downs springt das Quartett voll auf den trendenden Blackened Deathcore-Zug à la Lorna Shore auf. Dabei sind Mélancolia auch optisch nicht weniger stylisch unterwegs und zeigen bereits mit ihren ersten düsteren Musikvideos, wohin die Reise gehen soll – definitiv nichts für schwache Gemüter!

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Zwischen melancho­lischen (höhö) Zeilen über Leben und Tod finden sich trotzdem genügend melodi­sche Gitarren-Riffs, um die aggressive und zugleich gruselige Gänsehautstimmung auf HISSTHROUGHROTTENTEETH auszugleichen. Das einzige Manko an diesem Album ist seine Homogenität; es gibt so gut wie keine musikalischen Überraschungen (Ausnahme wäre noch der getragene Titel-Track mit dem doomigen Gitarrenintro). Trotzdem ist vorliegende Platte ein spannendes und vielversprechendes Erstlingswerk, dessen Schöpfer es zu verfolgen gilt.

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