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Mors Principium Est DARKNESS INVISIBLE

Melodic Death Metal, Reigning Phoenix/Warner (11 Songs / VÖ: 26.9.)

5.5/ 7
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Nach über 25 Jahren Band-Geschichte können Mors Principium Est auch mit ihrem neunten Studio­album DARKNESS INVISIBLE überzeugen: Dieses ist von Anfang bis Ende vor allem eines: episch! Zu Beginn des ersten Titels ‘Of Death’ murmelt Vokalist Ville Viljanen lateinische Worte, die wie ein Zauberspruch klingen, mit dem er das Tor zur Hölle öffnet: In rasender Geschwindigkeit brechen hämmernde Drums und mächtige orchestrale Kompositionen über die Hörenden herein. Darüber erhebt sich düsterer gutturaler Gesang. Atmosphärische Riff-Gewitter wechseln sich mit dramatischen Gitarrensoli ab und lassen cineastische Szenen vor dem inneren Auge entstehen. Der betörende, sirenenhafte Gesang der namentlich unbekannten Gastsängerin sorgt in ‘Tenebrae Latebra’ (zu Deutsch: Das Versteck der Dunkelheit) und ‘Aria Of The Damned’ – die sich beide auch gut als Soundtrack für ‘Der Herr der Ringe’ eignen würden – für Abwechslung und Gänsehaut­momente. Letzterer Song stellt mit dem hoffnungsvollen Hymnengesang und dem perfekt harmonierenden „Beauty and the Beast“-Gesangsspiel den Höhepunkt des Albums dar. In ‘Summoning The Dark’ erinnert Viljanen mit seinen tiefen, brutalen Growls an den erwachten Drachen Smaug. ‘All Life Is Evil‘ kündigt böse stampfend die Ork-Armee an, die sich auf den Weg macht, um Chaos und Zerstörung anzurichten. Das Isac Elliot-Cover ‘Makso Mitä Makso’ brettert zum Abschluss richtig los. Trotz jeder Menge Pathos gelingt es den Finnen, nicht zu kitschig zu werden.

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