Toggle menu

Metal Hammer

Search

Napalm Death Utilitarian

Grindcore, Century Media/EMI 16 Songs / 45:22 Min. / 24.02.2012

6.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Century Media/EMI

Die Kings of Grindcore sind wieder da! Auf ihrem mittlerweile 15. Album präsentieren sie sich genau so, wie man es von ihnen erwartet: inhaltlich intelligent, mit durchdachtem Songwriting und kein bisschen leise. Gleich am Anfang zeigt die Band das breite Spektrum ihres Sounds auf: ‘Errors In The Signals’ schwingt die Grind-Keule, ‘Everyday Pox’ erschreckt mit sperrigem Sound und jazzig-schreienden Sax-Einschüben, und ‘Protection Racket’ bietet den unnachahmlichen Moshpart, für den man die Band einfach lieben muss, wenn man auf extremen Metal steht. Wer nach rund 30 Jahren Bandgeschichte noch solche Musik schreibt und auch live spielen kann, gehört ganz weit oben aufs Treppchen.

16 Songs zwischen akustischem Krieg, Experimentierfreude und Geradlinigkeit, wie immer mit den durchdachten Texten von Mark „Barney“ Greenway, der sich mit dem Konzept utilitaristischer Ethik beschäftigt. Napalm Death waren, sind und bleiben die Referenz in Sachen Qualitäts-Grindcore. Brachial!

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden + damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Napalm Death :: APEX PREDATOR - EASY MEAT

Leng Tche HYPOMANIC Review

Jucifer L'AUTRICHIENNE Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Das Metal-Jahr 1996: Teil 3 mit Manowar, Rush u.a.

Während Mitte der Neunziger bereits der nächste Mainstream-Trend gefunden ist, tut man sich im (Hard) Rock- und Heavy Metal-Segment noch schwerer.

Napalm Death: Sänger Barney Greenway gibt immer 100 Prozent

In Anbetracht der Ticket-Preise kommt es für Napalm Death-Frontmann Mark "Barney" Greenway gar nicht infrage, weniger als 100 Prozent zu geben.

Benediction: 35 Jahre Debütwerk

Ein Debütwerk, bei dessen Tournee ein anderer Sänger dabei ist als auf der Aufnahme? Vor 35 Jahren machten Benediction es möglich.

teilen
mailen
teilen
Napalm Death: Sänger Barney Greenway gibt immer 100 Prozent

Wer schon mal ein Napalm Death-Konzert besucht hat, weiß, dass die Briten keine halben Sachen machen. Das bestätigt nun auch Sänger Barney Greenway im Interview mit Strefa Music Art, als es darum geht, ob er sich mit Napalm Death jemals gelangweilt habe. Schwierige Monate Greenway, der schon seit über drei Jahrzehnten am Mikrofon der Grindcore-Pioniere steht, meint: "Ich hatte manchmal das Gefühl, aber nur für kurze Zeit. Und es ging dabei auch eher um andere Dinge, die mich belasteten. Ich hatte ein paar schwierige Monate, deswegen fühlte ich mich entmutigt. Danach ging es mir wieder gut." Allerdings weiß er trotzdem, wann…
Weiterlesen
Zur Startseite