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Necronautical APOTHEOSIS

Black Metal, Spinefarm/Universal (7 Songs / VÖ: 30.8.)

5/ 7
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Hübsch blasphemischer Titel hin oder her: Zur Gottwerdung eines Menschen, der Apotheose, reicht es bei Necronautical nicht ganz. Dennoch ist es durchaus eindrucksvoll und packend, was die Black Metal-Briten auf APOTHEOSIS abliefern. Technisch sehr versierter, sinfonisch angehauchter und (etwas zu) sauber produzierter Black Metal mit Death-Kante, der sich thematisch bei Nietzsche (ah ja) und Neil Gaiman (huch) bedient und stilistisch manchmal mal bei den Dimmus der späten Neunziger oder Septicflesh abschreibt.

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Im Vergleich zu anderen schwarzen Mächten aus Albion also entsprechend weniger schroff und kratzig, aber – und das ist ihr Trumpf – von einer finster-erhabenen Ausstrahlung, bei der natürlich auch ein Phantom der Oper an der Dramaorgel nicht fehlen darf. Besonders deutlich wird das bei ‘Nihil Sub Sole Novum’, das die epische Fantasy-Aura von Summoning mit grabestief grollendem Black Metal verbindet. Durchaus ein Anwärter auf einen Platz unter den Black Metal-Songs des Jahres! Die anderen Stücke halten nicht ganz dieses galaktische Niveau, munden aber mit ihrer wohlig austarierten Balance zwischen schroffer Härte, klassischem Metal-Handwerk und ergreifender Melodik.

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