Toggle menu

Metal Hammer

Search

Scumripper FOR A FEW FIXES MORE

Extreme Metal, Dying Victims/Soulfood (9 Songs / VÖ: 21.2.)

3/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Im Grunde wurde im finnischen Morast aus Metal und Punk durch Impaled Nazarene bereits alles gesagt. Und wer nach etwas mehr Melodie sucht als in besagten Extreme Metal-Rumpeleien vorhanden, ist mit dem Werk von Klamydia oder Wolfbrigade vertraut. Entsprechend unerklärlich ist es, dass eine Band wie Scumripper seit 2015 mit wenig Innovationen in die Fußstapfen der Genre-Ikonen zu treten versucht, denn FOR A FEW FIXES MORE bietet – ähnlich wie der Vorgänger ALL VEINS BLAZING (2019) – lediglich partiell mehr als abgedroschene Kopien. ‘I Am The Trash Of Evil Men’ orientiert sich fleißig am Punk-beeinflussten Black Metal, ‘Early Embittered Twilight’ und ‘Exhume The Body And Disturb The Peace’ bestechen durch flotte Rock-Gitarren, und ‘I Cum Pain’ hat einen markanten metallischen ­Groove. Innovativ sind Scumripper damit nicht.

Allerdings gelingt es ihnen, die bekannten Vorlagen zuweilen mit aus­reichend eigenen Versatzstücken zu ergänzen, um nicht bloß als stumpfe Ahnenverehrung durchzugehen. Das macht FOR A FEW FIXES MORE zwar zu keinem Husarenstück, reicht aber allemal aus, um der abgegriffenen Faustformel ein paar überraschende Wendungen zu verleihen. Doch im Kern klingen Scumripper trotzdem bloß wie eine ordinäre Punk-Metal-Kapelle. Wem das genügt, der ist damit bestens bedient. Für alle anderen dürfte FOR A FEW FIXES MORE ein gewaltiges Stück zu generisch sein.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Chris Fehn (Ex-Slipknot) erinnert an Joey Jordison

Von 1998 bis 2019 war Chris Fehn Perkussionist bei Slipknot. Nicht so einfach, in Anbetracht dessen, dass Band-Kollege Schlagzeuger Joey Jordison oft unter den angesehensten Metal-Schlagzeugern gehandelt wird. Dennoch überwog die Bewunderung. Im Interview mit Meltdown vom WRIF-Radiosender erinnert Fehn an die Arbeit mit Jordison. Ein Phänomen Er sagt: "Es war einschüchternd, mit Joey Jordison zu arbeiten. Im Studio beobachtete ich ihn und und frage mich nur noch, was ich denn jetzt tun sollte, weil er alles konnte. Er war ein Phänomen. Aber es war cool, weil er verstand, dass die Perkussion ebenfalls eine große Rolle spielt. Er arbeitete an einigen…
Weiterlesen
Zur Startseite