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Noorvik HAMARTIA

Post Metal, Tonzonen/Soulfood (8 Songs / VÖ: 22.4.)

5/ 7
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Bei der Betrachtung des Band-Namens könnte man annehmen, dass die Musiker aus dem Norden Europas stammen, daher ist der Herkunftsort Köln ein wenig überraschend. Tatsächlich hört eine Kleinstadt in Alaska auf diesen Namen. Bereits mit dem zweiten Werk OMISSION aus dem Jahr 2019 konnten Noorvik viel positive Kritik erhalten. Nun legen Post-Rocker mit HARMATIA nach. Dieses Mal in einem Rahmen aus Post- und Progressive Metal. Es gibt drei Stufen auf dem Album zu finden: rein sphärische Tracks wie ‘Aeon’, der durch verträumte und langsam gespielte Melodiebögen den Hörer zum Zurücklehnen und Augenschließen verleitet.

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Oder das anfänglich handzahme ‘Hybris’, dessen Drums an Lautstärke und Power zunehmen, um eine Überleitung in progressive Gefilde zu erschaffen. In dessen acht Minuten gibt es genügend Zeit, sich frei zu entfalten – und damit bleibt der Song nicht allein in seiner Art. Die stetig wechselnden Klangfarben, die astrein produziert wurden, lassen jeden Track einzigartig werden und für sich sprechen (etwa ‘Atreides’ mit einer Mischung aus orientalischen und progressiven Elementen).

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