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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Ye Banished Privateers HOSTIS HUMANI GENERIS

Folk, Napalm/Universal (13 Songs / VÖ: 7.2.)

4.5/ 7
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Ye Banished Privateers haben einen riesigen Vorteil gegenüber Bands wie Alestorm oder Subway To Sally: Sie verzichten auf den unsäglichen Anachronismus von Metal-Gitarren in ihrer Musik, und so kommt das historische Konzept der Band inklusive Kostüme und entsprechender Bühnen-Show gleich deutlich weniger peinlich daher. Dass die Instrumentierung der Piraterie-Enthusiasten vermutlich auch nicht zu hundert Prozent historisch korrekt ist – geschenkt. Wer möchte, kann sich hier voll und ganz der Illusion hingeben, nach einem erfolgreichen Raubzug in einer Kneipe auf Tortuga einzukehren. Dabei wird großen Wert auf Abwechslung gelegt:

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Nicht nur werden einige Songs von weiblichem Gesang bestimmt (etwa ‘Blame The Brits’, ‘Elephant’s Dance’), andere von männlichem (etwa ‘No Prey, No Pay’, ‘Rowing With One Hand’), es kommen auch die verschiedensten Stimmfarben zum Einsatz. Dadurch bekommt jeder Titel seinen eigenen Charakter. HOSTIS HUMANI GENERIS ist das akustische Freibeuteräquivalent zu einem Mittelaltermarkt. Die Scheibe romantisiert ein Leben, das nach heutigen Kriterien beurteilt völlig unzumutbar ist und blendet alle Negativaspekte aus. Wenn man sich darauf einlässt kann man damit dennoch eine Menge Spaß haben.

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Die Metal-Alben der Woche vom 09.10. mit Saltatio Mortis, Necrophobic u.a.

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