Buckcherry Confessions

Hard Rock, Eleven Seven/EMI 13 Songs / 50:45 Min.

6.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Vor sieben Jahren erfuhren die Spät-Sleazer mit dem Überraschungs-Hit ‘Crazy Bitch’ ihr virales Wunder und einen unvorhersehbaren Karriereneustart. Dass die beiden Folgealben formelhaft gerieten, gehört zu solch einer Erfolgsgeschichte mit dazu. Umso bemerkenswerter ist der Esprit, den Buckcherry auf ihrem sechsten Album versprühen.

CONFESSIONS ist ein willkommener Routine-Ausbruch ohne Hänger. Buckcherry sparen sich Eigensaft-Aufgüsse, ausgelutschte Balladen-Bonbons und plakative Porno-Party-Späßchen zugunsten eines ambitionierten Anliegens: Das erste Quasi-Konzeptalbum einer designierten Cock-Rock-Band. Inhaltlich behandelt CONFESSIONS nämlich die sieben Todsünden und ist zugleich das autobiografisch angelegte Ausdruckswerk von Sänger Josh Todds schwerer Jugend. Sogar ein begleitendes Kurzfilmprojekt sei in der Mache, heißt es. Entsprechend erwachsener, reflektierter und, ja, tiefschürfender fällt diesmal auch die Musik aus.

Aerosmith und Guns N’ Roses bleiben weiterhin die Fixgrößen, jedoch scheint ebenso eine von Punk bis Country beeinflusste Songwriting-Seite mit einer frischen Classic Rock-Ernsthaftigkeit durch, die CONFESSIONS vom manierierten Einheitsbrei eines reinen Achtziger-Abziehbildes wohltuend abhebt. Nach dem genialen Debüt das bislang essenziellste Update dieser Band.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
twittern
mailen
teilen
Das sind eure liebsten Debütalben!

Der erste Versuch geht oft schief – aber was wenn nicht? Wir fragten euch vor einigen Wochen, welches Debütalbum ihr als am besten gelungen empfindet und ihr habt fleißig in die Tasten gehauen und uns tausende von Antworten geliefert. Die meist genannten Platten haben wir nun geordnet und in einer Top 10-Liste für euch zusammengefasst: Platz 10: Dio – HOLY DIVER Ronnie James Dio war einer der wichtigsten Sänger im Heavy Metal. Er wurde als Solo-Künstler und Frontmann von Rainbow und Black Sabbath bekannt. 1982 gründete der Musiker seine eigene Band Dio, die eine musikalische Mischung aus Rainbow und Black…
Weiterlesen
Zur Startseite