Northlane OBSIDIAN

Trancecore, Believe/Soulfood (13 Songs / VÖ: 22.4.)

3/ 7
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Drifteten die 2009 formierten Australier Northlane auf dem Vorgänger ALIEN bereits von ihrer angestammten Spielwiese – progressiv angehauchtem Metalcore – in experimentellere Richtungen ab, legt ihr sechstes Studiowerk nun noch eine Schippe drauf: OBSIDIAN ist ein stilistischer Grenzgang, der dank Marcus Bridges tollem Klargesang Wiederkennungswert aufweist, metallische Gefilde aber oft verlässt. Zwar lassen sich ‘Clarity’, ‘Clockwork’ oder ‘Xen’ grundsätzlich weiterhin in die Metalcore-Schublade einsortieren, zeigen aber bereits Passagen-hafte Ausflüge in andersartige, von Synthesizer und sphärischen Flächen geprägte Welten.

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Doch es geht noch wilder: ‘Echo Chamber’ und ‘Abomination’ bewegen (sich) auf dem EDM-Dancefloor, ‘Is This A Test’ und ‘Cypher’ passen mit ihren wummernden Beats womöglich sogar auf die Loveparade, während ‘Carbonized’ in den Strophen Rap-artigen Sprechgesang beinhaltet, und ‘Nova’ Ambient-artig dahinfließt. Die aufgeschlossene, gänzlich Genre-offene junge Hörerschaft dürfte auf diese (ordentlich umgesetzten) Crossover-Wagnisse anspringen – für Metaller sowie Fans von typischem Metalcore gibt es hingegen wenig Gründe, Northlane auf ihrem abgefahrenen Trip zu folgen.

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