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Obey The Brave Salvation

Metalcore, Epitaph/Indigo 12 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
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Nach der Auflösung der Deathcoreler Despised Icon debütierte Sänger Alex Erian 2012 mit Obey The Brave: YOUNG BLOOD bot Dicke Hose-Metalcore der Güteklasse A – wenig originell, aber mit der Durchschlagskraft eines Zehn-Tonnen-Hammers. 2014 hat sich einiges verändert: Despised Icon sind wieder aktiv, und Obey The Brave vollziehen eine Kurskorrektur. Auf ­SALVATION fließt weiterhin Testosteron in Strömen, jedoch drängen die auf dem Debüt eher stiefmütterlich behandelten Melodien erstaunlich häufig in den Vordergrund. Hymnische Gitarrenführungen und ­Misfits-Mitgrölspielchen verpassen nach Hatebreed-/Terror-Rezeptur gefertigten Bollo-Boliden wie ‘Next Level’, ‘Up In Smoke’ oder ‘Full Circle’ eine luftige Hardcore-/Punk-Kante. Ein geschickter Schachzug, mit dem Erian eine noch dickere Trennlinie zu Despised Icon zieht, Stillstand im Keim erstickt und die Tür zu einem größeren Publikum öffnet. Your ­Demise- und The Ghost Inside-Fans dürfen sich freuen und der Wertung einen Punkt hinzufügen. Für Tough Guys ist ­SALVATION hingegen eine kleine Enttäuschung, weil der melodische Anteil – insbesondere die „Oh, oh“-Chöre – bisweilen aufdringlich-inflationäre Ausmaße annimmt.

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