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Ocean Hills SANTA MONICA

Rock, AFM/Soulfood (11 Songs / VÖ: 27.11.)

5/ 7
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Und jetzt mal kurz zurücklehnen. Zwischen all den tonnenschweren Platten aus hartem Metall ist diese Scheibe der lässigere Rock-Kandidat. ‘Death Or Liberty’ ist eine der Single-Auskopp­lungen, die das schon vor Erscheinen des Debüts klargemacht haben: Die warme Stimme von Zoli Téglás, die ein wenig an Myles Kennedy (Alter Bridge) erinnert; die Akustik- oder nur leicht angezerrten E-Gitarren, die aber in nahezu jedem Song ein ausgedehntes Solo zum Besten geben; oder auch die durchweg positiv anmutenden Melodien, die vorübergehend alle Sorgen vergessen lassen – all das sind Gründe dafür, dass SANTA MONICA auf jedem Radiosender laufen könnte, der auch von den weniger dunklen Seiten der Gesellschaft eingeschaltet wird.

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Uninteressant ist es dadurch für keine dieser Welten, was das Album seiner Vielfältigkeit zu verdanken hat. Diverse Elemente treffen hier auf­einander, die im Grunde nicht allzu vieles gemein haben. Verbunden werden sie nur durch die Gesangs­melodien, die allesamt gut ins Ohr gehen, und den handgemachten, echten Rock-Sound, der kein bisschen nach Überproduktion stinkt. Ein gutes Album, das einen zwar nicht aus­flippen lässt, aber dafür zum Ent­spannen einlädt: Man muss nur die Augen schließen und sitzt sofort in einer gemütlichen Kneipe mit einem kalten Bier und ehrlicher Live-Musik.

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