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Oceano Contagion

Deathcore, Earache/Soulfood 11 Songs / 38:30 Min. /VÖ: 21.01.2011

5.0/ 7
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Foto: Earache/Soulfood

DEPTHS markierte anno 2009 mit extrem tiefer gestimmten Gitarren und straighter Brutalität sein Revier, hielt die Kritiker aber mit einigen Kinderkrankheiten von der Vergabe von Topnoten ab. Mehr als ein Jahr später und nach unzähligen Besetzungswechseln präsentieren sich Oceano frisch wie eh und je, kränkeln aber auf CONTAGION immer noch an nahezu den gleichen Stellen.

In puncto Produktion gibt es nichts zu meckern: Sound-Guru Zeuss hat wieder einmal ein dickes Brett mit fetten Bässen, tightem Schlagzeug und nuancenreichen Gitarren aufgefahren. Und als wäre das nicht schon Grund genug, in das Album reinzuhören, laden insbesondere auch die Stimme von Sänger Adam Warren, der bei jedem Song den in sich ruhenden Berserker erweckt, sowie der massive Groove zum längeren Hören ein.

Leider fällt dabei dann aber auf, dass Oceano sich viel zu oft an ähnliche Song-Strukturen klammern und zu selten Akzente setzen: die gleiche Problematik wie beim Vorgänger DEPTHS. Weiterhin fehlt dem Album wieder „der eine“ Song, so dass CONTAGION in seiner Gesamtheit zwar die Hütte artgerecht zum Beben bringt, aber dieses viel zu schnell abebbt. Für die Zukunft muss die Band, hoffentlich in bestehender Form, am Abwechslungsreichtum arbeiten, dann klapptʼs auch mit der Deathcore-Champions-League.


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