Aversions Crown XENOCIDE

Deathcore, Nuclear Blast/Warner (12 Songs / VÖ: 20.1.)

4/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Auf TYRANT (2014) ging es um die Ausrottung der Menschheit durch Aliens. Mit XENOCIDE setzen Aversions Crown ihre dystopische Prophezeiung fort – natürlich mit jeder Menge Growls, Breakdowns und Blastbeats. Irgendwie also alles beim Alten. Wer sich beim Hören dennoch denkt: „Irgendwas ist anders“, der hat recht. Mark Poida feiert nämlich sein Full Length-Debüt am Mikro, und man muss sagen: Im Keifen und Grunzen steht er seinem Vorgänger Colin Jeffs in nichts nach. Musikalisch ist das mindestens genauso harte Kost wie thematisch, das exzessive Gegniedel an den Gitarren tut sein Übriges dazu (drei Mal acht Saiten ergibt ganz schön viele Töne). Überhaupt bewegen sich die Australier oft sehr nah an der Grenze dessen, was zu verarbeiten ist, ohne dass man dabei Kopfschmerzen bekommt. Komplexität und technischer Anspruch in allen Ehren, aber während die Wall Of Sound aus Drum-Gefeuer, Gequieke und Riffs, Riffs und noch mehr Riffs über einen hereinbricht, wünscht man sich doch, dass sich Aversions Crown das Motto „Weniger ist mehr“ zumindest ein bisschen zu Herzen nehmen würden – die kleine Verschnaufpause in ‘Ophiophagy’ etwa zeigt, wie es geht. Ein extra Fleißsternchen bekommen die Jungs trotzdem.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Thy Art Is Murder :: Holy War

Aversions Crown :: Tyrant

Carnifex :: Until I Feel Nothing


ÄHNLICHE ARTIKEL

Die besten Death-/Deathcore-/Melodic Death- und Grind-Alben 2021

Den kompletten ultimativen Jahresrockblick gibt es brandheiß und druckfrisch in der aktuellen METAL HAMMER-Januarausgabe!

Interview mit Betraying The Martyrs

Am dritten Tag des diesjährigen Euroblast Festivals spielte der französische Deathcore-Trupp Betraying The Martyrs in der Kölner Essigfabrik. Zuvor fand Frontmann Aaron Matts die Zeit für einen kurzen Plausch.

Video: Wenn ‘Doris’ (Suicide Silence) Deathcore wäre!

Was wäre, wenn ‘Doris’ ein Deatcore-Song wäre? Hier gibt es das Video!

teilen
twittern
mailen
teilen
Matt Pike (Sleep, High On Fire): "Das sind die besten Alben zum Kiffen"

Unterhält man sich mit Stoner-Musikern beziehungsweise denkt man an Stoner Rock oder -Metal, ist der Weg hin zu Stöffchen, die einen stoned werden lassen, nicht weit. Einer jener Genussmenschen ist Matt Pike, welcher den englischen Metal Hammer-Kollegen kürzlich ein Interview gab, in dem er von seinen favorisierten Begleitplatten zum high werden berichtete. Hinein ins Nichts Pike kann diesbezüglich natürlich auf einen riesigen Erfahrungsschatz zurückblicken, und dass hierbei MASTER OF REALITY von Black Sabbath einen wichtigen Platz einnimmt, war quasi vorhersehbar: "Ich rauchte ein Tütchen und schmiss 'Into The Void' an, was bezüglich der Erkenntnis, welche Musik mir gefällt und ich…
Weiterlesen
Zur Startseite