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Of Mice & Men ECHO

Metalcore , Sharptone/RTD (10 Songs / VÖ: 3.12.)

5/ 7
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Mit dem nun schon dritten Album, bei dem nicht Austin Carlile, sondern Bassist Aaron Pauley am Mikrofon steht, schwingt nicht eine Sekunde der Eindruck mit, es hätte sich etwas Gravierendes verändert. Die zehn neuen Stücke klingen absolut stimmig, der Sound ist wie immer ein einziges Brett. Schon im Einstieg ‘Timeless’ überzeugen die Gitarren, die erstaunlich weit in Breite und Tiefe gehen. Das Screaming kommt mit enormer Wucht daher, und der Klargesang im Refrain hebt sich farblich vom weinerlichen Standard des Metalcore ab. Was das Tempo angeht, drücken Of Mice & Men insgesamt ein wenig auf die Bremse, wodurch die Härte allerdings nichts einbüßt.

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Bloß der fast schon thrashige Touch der letzten Alben wird jetzt durch noch mehr langsame Halftime-Elemente ersetzt. Anstelle von rasender Brutalität kommen dadurch Fans von schweren Headbangerpassagen auf ihre Kosten. Die Höhepunkte dieser Parts finden sich – wie sollte es anders sein – in den Breakdowns der jeweiligen C-Teile. Songs wie ‘Pulling Teeth’, bei denen dies bis in abgrundtiefe Growls driftet, punkten dadurch enorm, während die Platte gleichzeitig auch das Melodische nicht vergisst (etwa mit ‘Fighting Gravity‘). Ein hörenswertes Album für alle Fans des modernen Metal.

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