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Opeth IN CAUDA VENENUM

Progressive Metal, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 27.9.)

7/ 7
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Welch über­ragende Bedeu­tung das neue Opeth-Album für seinen Erschaffer Mikael Åkerfeldt hat, erkennt man allein daran, dass der Schwede es parallel in gleich zwei Fassungen veröffentlicht: mit englischen Texten und in seiner Muttersprache. Das allein sichert der neuen Scheibe zwar noch keinen Kultstatus, signalisiert aber unmissverständlich, wie groß die Ambitionen der skandinavischen Prog-Metaller hinsichtlich IN CAUDA VENENUM sind. Åkerfeldts Ehrgeiz, etwas Bahnbrechendes zu kreieren, hat die zehn neuen Songs von Beginn an begleitet. Schon früh streute er das Gerücht, an „großen Werken“ zu arbeiten. Mit dieser Ankündigung hat der Sänger/Gitarrist tatsächlich nicht zu viel versprochen: IN CAUDA VENENUM kann das hohe Niveau der beiden Vorgänger PALE ­COMMUNION (2014) und SORCERESS (2016) halten – was erstaunlich genug ist – und lässt eine noch größere Portion Selbstbewusstsein seines Ideengebers durchklingen.

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