Toggle menu

Metal Hammer

Search

Peter Dolving Thieves And Liars

Rock, Sony 11 Songs / 44:56 Min.

3.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Nach seinem frustrierten Ausstieg bei der Thrash-Ikone The Haunted war eigentlich klar, dass Sänger Peter Dolving stilistisch andere Pfade betrampeln würde. Allerdings überrascht das Ausmaß der Experimentierfreudigkeit von THIEVES AND LIARS dann doch. Von der Mick Jagger-Nummer ‘My Will To Die’ über New Wave (‘Song For You’ ist sogar ein kleiner Hit), psychedelischen Tagträumen und Grunge-Zitaten bis zur drogenverhangenen Bowie-Verbeugung: Dolving tobt sich richtig aus – und nervt.

Selbstfindung hin oder her, aber THIEVES AND LIARS hat wirklich nur ganz, ganz wenig musikalische Argumente auf seiner Seite. Im Prinzip hat der 42-jährige Schwede seinen Kopf entleert, die herauspurzelnden Bausteine aber ohne einen grundlegenden Bauplan zusammengesetzt. Das mag nach dem Gebrauch von diversen Genussmitteln ein interessantes Klangbild ergeben, aber bei Tageslicht betrachtet ist dieses Solowerk reiner Selbstzweck. Angeblich sind diese elf Songs nur ein Bruchteil dessen, was Dolving im Natur-Exil vor den Toren Göteborgs verfasst hat. Mir reichen diese 45 Minuten Selbsttherapie vollkommen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
mailen
teilen
Saitenhieb: Prophet Lars Ulrich

Liebe Rocker! Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an und handelt. So geschehen 2000, als sich Lars Ulrich auf die kurzen Hinterbeine stellte und gegen Tauschbörsen der Kategorie Napster bellte (um mal im Reimschema zu bleiben). Der Aufschrei in der Netzgemeinde war groß – Tenor: Dieser Multi­millionär gönnt seinen Fans (also uns) den Dreck unter dem Fingernagel nicht. Skandal! Dabei haben wir diesem Raffzahn doch seine Villa, seine Gemälde plus Privat-Jet finanziert. Das stimmt. Aber freiwillig. Und im Austausch gegen eine Leistung. Mit Napster geriet das Ganze dann ins Ungleich­gewicht. Die User erhielten…
Weiterlesen
Zur Startseite