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Plaguemace REPTILIAN WARLORDS

Death Metal, Napalm/Universal (10 Songs / VÖ: 17.11.)

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Das mit Kultur­förderungen unterstützte ­Dänemarkjahr 2023 beschert diversen New­comern aus unserem Nach­barland Aufmerksamkeit und Plattenverträge – insbesondere im Death Metal scheint, eventuell be­-
flügelt von den Hoffnungsträgern Baest, einiges zu gehen. Dass die von der jütländischen Ostküste stammenden Plaguemace mit nur einer Single und EP gleich einen Branchen-Riesen über­zeugen konnten, erstaunt etwas, dürfte sich aber mit ihrer Live-Aktivität erklären. Auf dem Debüt mit auffälligem Titel wie auch Artwork zeigt das Quintett seine zweifelsohne vorhandenen Qualitäten im Old School-Death-Bereich, sägt im HM2-Sound vor sich hin und kredenzt in der Regel grabestiefe Growls, Letztere gekrönt vom gesprochenen Intermezzo ‘Cavedweller’s Solliloquy’.

Die zweite Überleitung, ‘Warcries From The Crypts’, birgt feierliches Marschgetrommel, während die Einleitung des fast neunminütigen Höhepunkts ‘Ambrosia’ fast besinnlich klingt – von diesen Ausbrüchen abgesehen regiert urwüchsiges, aber fokussiertes Gemörtel, das bei durchgetretenem Gaspedal am besten funktioniert. Damit geht REPTILIAN WARLORDS als ordentlicher Einstand durch und bietet Plaguemace einen soliden Ausgangspunkt zur Weiterentwicklung.

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Avantasia: 25 Jahre Debütwerk THE METAL OPERA PART I

Als Tobias Sammet Ende der Neunziger längst mit Edguy durch die Decke ging, juckte es ihn weiterhin in den Fingern. Im Frühjahr 1999 tourten Edguy grade mit THEATER OF SALVATION durch die Lande, als Sammet eine Idee kam. Er wollte eine Metal-Oper schreiben, die größer und wilder als alles war, was die Szene damals kannte. Da Größenwahn im Metal traditionell eher belohnt als belächelt wird, wurde aus dem Gedanken ein Mammutprojekt. „Ich werde nostalgisch. Oder alt… Wir haben seitdem viel erreicht, und ich bin glücklich und stolz auf alles, was ich davor und danach gemacht habe“, schrieb er jüngst auf…
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