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Poison The Well PEACE IN PLACE

Metalcore , Sharptone/Warner (10 Songs / VÖ: 20.3.)

5.5/ 7
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2026 scheint das Jahr der schlafenden Giganten zu sein. Erst ver­öffentlichen ­Converge LOVE IS NOT ENOUGH, und einen Monat später kehren Poison The Well aus ihrem 16 Jahre langen Exil zurück. Wer auf düsteren Metalcore steht, kommt dieses Jahr definitiv auf seine Kosten. Im Gegensatz zu ihren Genre-Kollegen Converge setzt die Band aus Florida auf PEACE IN PLACE aber nicht auf Dissonanz und Aggression, sondern auf Fragilität und rohe Emotionen. Poison The Well gelingt es auf ihrem neuen Album mühelos, Metalcore und Post Hardcore zu kombinieren – eine Kunst, die die Amerikaner auch nach über einem Jahrzehnt in der Versenkung noch makellos beherrschen. Brutale Breakdowns und rohe Screams tanzen im harmonischen Einklang mit ruhigen Melodien und bezauberndem Klargesang. PEACE IN PLACE umgibt
eine Aura der Melancholie, doch zu­-gleich durchdringt Songs wie ‘A Wake Of ­Vultures’ unbeschreibliche Energie. Ein Album der Gegensätze, aber auch gleichzeitig ein unglaublich filigranes Erlebnis, das begeistert, bedrückt und den Hörer förmlich hypnotisiert. Poison The Well sind und bleiben Meister der emotionalen Musik.

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Unearth unterschreiben wieder bei Metal Blade

Unearth haben eine neue alte Label-Heimat gefunden. Die US-Metalcore-Gruppe um Frontmann Trevor Phipps und Gitarrist Buz McGrath hat wieder bei Metal Blade Records unterschrieben. Mit der Plattenfirma hatte das Quintett bereits vier Studioalben veröffentlicht — THE ONCOMING STORM (2004), III: IN THE EYES OF FIRE (2006), THE MARCH (2008) sowie DARKNESS IN THE LIGHT (2011). Alte Bekannte "Dass wir eine weitere Chance bekommen, mit Metal Blade zusammenzuarbeiten, fühlt sich nach nichts weniger an als nach Hause zu kommen", gibt Sänger Phipps zu Protokoll. "Mit unserem ersten Phase bei Metal Blade von 2004 bis 2011 haben wir wahrlich unsere beste Gelegenheit…
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