Toggle menu

Metal Hammer

Search

Primal Fear Rulebreaker

Power Metal, Frontiers/Soulfood (11 Songs / VÖ: 29.1.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Als vermeintliche Gesetzesbrecher metallischer Grundsätze sind Primal Fear in den zurückliegenden 19 Jahren wirklich nicht aufgefallen. Mit ihrem martialischen Power Metal teutonischer Prägung gehören sie eher zu den verlässlichsten Vertretern einer Zunft, die sich um edle Legierungen einen feuchten Kehricht kümmert und ihr Heil stattdessen in einem bis zum Bodenblech durchgetretenen Gaspedal sucht.

Man weiß also, was einen auf RULEBREAKER erwartet – und wird beileibe nicht enttäuscht. Mit ihrer kompromisslosen Gangart lassen die Herren Scheepers, Sinner & Co. kaum Wünsche offen, verfügen allerdings auch über gleich drei exzellente Saitendehner: Alex Beyrodt, Magnus Karlsson und Tom Naumann sind sozusagen das Herzstück der Gruppe. Deren Riffs und Hooks befeuern einen Hochofen voll glühend-dampfender Songs.

Aus denen ragen vor allem der coole Opener ‘Angels Of Mercy’, die erste Single ‘The End Is Near’ und das Black Sabbath-mäßige, schleppende ‘The Devil In Me’ heraus. Unbedingt erwähnt werden muss auch die fabelhafte Produktion, für die Mat Sinner und Jacob Hansen verantwortlich zeichnen. Aber auch dieser Trumpf gehört bei Primal Fear mittlerweile zur Grundausstattung. Also: weitermachen!


ÄHNLICHE KRITIKEN

Bagman

Beyond Good And Evil: 20th Anniversary

WarioWare: Get It Together! (Nintendo Switch)

Wario ist zurück - und hat mit ‘WarioWare: Get It Together!’ eine ganze Wagenladung an neuen, witzigen Mikrospielen im Gepäck.


ÄHNLICHE ARTIKEL

Master Of Puppets: Track By Track des Metallica-Meisterwerks (Teil 1)

Das einflussreiche Metallica-Album MASTER OF PUPPETS wird 40 Jahre alt. Lest hier den ersten Teil unseres Track By Track-Reviews!

Die 500 besten Metal-Alben (1): Metallica MASTER OF PUPPETS

Komplexe Strukturen, musikalischer Tiefgang, dennoch gewaltige Mitsingquote und Gitarrensoli für die Ewigkeit machen Metallicas MASTER OF PUPPETS zum besten Metal-Album aller Zeiten.

Die 500 besten Metal-Alben (12): Pantera VULGAR DISPLAY OF POWER

Der vertonte Arschtritt ‘Walk’ ist das Aushängeschild von VULGAR DISPLAY OF POWER, an seiner Seite fräsen sich jedoch weitere Lieder in die Membranen von verschiedenen Metal-Generationen.

teilen
mailen
teilen
Die 500 besten Metal-Alben (21): BLACK SABBATH

METAL HAMMER hat die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten gewählt – mit einer fast 100-köpfigen Jury. In die Liste geschafft haben es Veröffentlichungen von 1970 bis 2023. Heute stellen wir daraus vor: Platz 21: Black Sabbath BLACK SABBATH (1970) Es sagt eine ganze Menge, dass HEAVEN AND HELL in unserer ultimativen Bestenliste höher rangiert als BLACK SABBATH. Dabei ist es doch eigentlich das unverfroren rohe, finstere, dröhnende Debüt von 1970, mit dem die Truppe aus dem englischen Birmingham einem Genre Geburtshilfe gibt, das damals noch gar keinen Namen trägt. Der eröffnende Song, zugleich Titel-Track und Band-Hymne, erfindet mit einem einzigen…
Weiterlesen
Zur Startseite