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Purgatory APOTHEOSIS OF ANTI LIGHT

Death Metal, War Anthem/Soulfood (9 Songs / VÖ: 1.4.)

5/ 7
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Zwischen dem Vorgänger ΩMEGA VOID TRIBVNAL und der neuen Scheibe liegen sechs Jahre – aber was ist diese Zeitspanne schon, gemessen an der Band-Geschich­te? Purgatory treiben in der deutschen Death Metal-Szene seit 1993 ihr Unwe­sen. Der große Durchbruch blieb zwar bislang aus, doch APOTHEOSIS OF ANTI LIGHT bietet vieles, was den Szenegrößen heutzutage hier und da abgeht. Aber fangen wir bei der Produktion an, die keinen Vergleich scheuen muss: Die Gitarren kommen druckvoll und domi­nant, Dreiers Gesang wirkt souverän, aber dennoch natürlich, und die Drums treiben die Songs kräftig, stimmig und präzise voran. Apropos stimmig: Die Songs sind dem Quintett wirklich gelungen, die verarbeiteten Einflüsse vielfältig und frei von trendigem Schnick­schnack. Leichte Anklänge an frühe Groß­taten von Bands wie Morbid Angel, Deicide oder At The Gates, aber auch teutonische Vibes, die einen kurzzeitig nostalgisch werden lassen und an Protector, Morgoth oder eben ganz simpel an ältere Werke von Purgatory erinnern.

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Das Schöne an APOTHEOSIS OF ANTI LIGHT ist dabei, dass diese Klang­farben harmonisch ineinander übergehen und etwaige Inspirationen nie aufdring­lich zu spüren sind, sondern eben einfach den Sound von Purgatory ausmachen. Dieser klingt im Übrigen nicht altmodisch, trotz der genannten Referenzen. Die Band schafft es, ihren Sound trotz des häufigen Blicks auf traditionelle Elemente frisch und unverbraucht klingen zu lassen. Respekt.

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