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Red Moon Architect EMPTINESS WEIGHS THE MOST

Doom Metal  , Noble Demon/Soulfood (9 Songs / VÖ: 23.10.)

5.5/ 7
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Mit Wellengang und dunklen Klavierklängen beginnt EMPTINESS WEIGHS THE MOST, das (nach dem Düsterausflug KUURA) fünfte Album der finnischen Doom-Metaller Red Moon Architect – und baut damit von Beginn an die titelgebende Schwere auf. Grätschen auf dem Folgestück ‘Chained’ noch einzig (recht unwirsch klingende) Growls dazwischen und bringen wuchtige Härte in das grundsätzlich getragene, aber melodische Klang­kostüm ein, taut dieses ab ‘Rise’ dank der Hinzunahme der tollen Stimme von Anni Viljanen auf und wird um einen Hoffnungsschimmer sowie eine eigene Note bereichert. Bereits anhand dieses Stücks wird deutlich, wie per­fekt dieses bewegende, teils sogar gänse­hautträchtige Aufeinanderprallen von Melancholie, depressiver Schwere und herzzerreißender Gitarrenmelodien miteinander harmoniert (dies gilt auch für den Song ‘Dethrone The Darkness’).

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Im Verlauf nimmt die gute Dreiviertelstunde mal sehr fragile Züge an (‘One Shines Brighter’), er­höht die Tragik durch Klavierakzente (‘Reform’) oder kriecht minutenlang schleppend schwer am Boden ent­lang, bis die Sonne endlich wieder aufgeht (‘Muse’; insgesamt heller und wärmer klingt der versöhnliche Abschluss ‘My Beloved’). Eindringlich, kathartisch, wunderschön – wer Swallow The Sun, Sojourner, Draconian oder Hanging Garden zu seinen Lieblingen zählt, ist bei Red Moon Architect ebenso gut aufgehoben.

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Marilyn Manson legt „Geständnis“ auf der Bühne ab

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass Marilyn Manson in der Vergangenheit schwerwiegende Probleme mit berauschenden Substanzen hatte. Seit nunmehr fünf Jahren lebt er abstinent. Das hat den Schock-Rocker scheinbar kürzlich dazu veranlasst, seine Liveshow für einen Moment, den er als „Geständnis“ bezeichnet, zu unterbrechen. Etwa nach der Hälfte des Sets begann Manson seine Rede: „Ich muss euch etwas gestehen. Einige von euch wussten es vielleicht schon, aber ich mochte Drogen tatsächlich“, sagte er einleitend, und bezog sich auf die Single ‘I Don't Like The Drugs (But The Drugs Like Me)’ von 1998. Dann wird es – typisch für Manson –…
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