Toggle menu

Metal Hammer

Search

Revolution Saints AGAINST THE WINDS

Hard Rock , Frontiers/Soulfood (11 Songs / VÖ: 16.2.) 

3/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Für die US-Supergroup Revolution Saints hat sich beim fünften Album nun schließlich auch das Besetzungskarussell gedreht. Um Journey-Drummer und Gelegenheitssänger Deen Castronovo haben sich daher inzwischen der ehemalige Dokken-Bassist Jeff Pilson und Whitesnake-Gitarrist Joel Hoekstra versammelt, um dem AOR-Veteranen ein wenig unter die Arme zu greifen. Und dabei hätten sie ruhig etwas mehr zupacken können, denn AGAINST THE WINDS kommt einfach nicht recht in Bewegung. Trotz der namhaften Neubesetzung fehlen dem Album die großen Melodien. Man merkt Castronovo an, dass er sich Mühe gibt – und der Mann hat zugegebenermaßen eine klasse Stimme –, aber die Tracks verschwinden eigentlich direkt nach dem ersten Hören in Vergessenheit.

Mal wirkt die Platte zu melodramatisch (‘Will I See You Again’), mal zu Hook-überladen und poppig (‘Show Me Your Light’), und selten richtig überzeugend. Einzig die Songs, in denen Hoekstra ein bisschen Gas gibt und ein paar ordentliche Soli aus dem Ärmel schüttelt, bleiben hängen. Oder die, die etwas mehr auf ein richtiges Riff (‘Save All That Remains’) setzen als nur austauschbare Melodien. Aber leider fühlt sich das gesamte Album zu verkrampft auf Eingängigkeit erpicht an – und die bleibt am Ende weitestgehend abwesend.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Live Nation & Ticketmaster: Illegales Monopol

Nach einem fünfwöchigen Prozess hat eine Bundesjury in Manhattan, New York, das Veranstaltungsunternehmen Live Nation und den Konzertanbieter Ticketmaster der illegalen Monopolbildung schuldig gesprochen. Dem vorausgegangen war eine vorläufige Einigung im Kartellverfahren. Die Klage wurde bereits im Mai 2024 vom US-Justizministerium eingereicht. In der Klage hieß es, dass Live Nation Entertainment durch Exklusivverträge, Drohungen gegenüber Konkurrenten und die Ausnutzung seiner Marktmacht Kartellgesetze verletze. Die Einigung beinhaltete die Kündigung einiger Exklusivverträge mit Veranstaltungsorten sowie Schadensersatzleistungen von mehreren Millionen US-Dollar. Der Vergleich kam erst im März unter der Trump-Administration zustande. „Monopolistische Tyrannen“ Nach diesem vorläufigen Abkommen folgte am 15. April das abschließende…
Weiterlesen
Zur Startseite