Riot City BURN THE NIGHT

No Remorse/Soulfood (8 Songs / VÖ: 17.5.)

5.5/ 7
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Dass das Coverartwork aussieht wie ein aussortierter Entwurf für Judas Priest, gibt die Richtung vor: BURN THE NIGHT enthält reichlich Priester-Versatzstücke, bedient sich aber zugleich an Bands wie Riot, Accept oder Agent Steel. Wenig missverständlich: Es geht um Ketten, Nieten, Leder, Schnellfahren und Rebellion. Und die jungen Kana­dier erzählen davon mit Inbrunst und Feuer: Sänger Cale Savy tönt aggressiv und erreicht sauber die höchsten Töne (der Ripper hat Konkurrenz!), während Gangshouts, Doublebass und flitzende Riffs ein ‘Burn The Night’ zum Galoppieren bringen.

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Von dynamischem Songwriting (‘The Hunter’, auch abseits vom Titel mit deutlichen Iced Earth-Anleihen) und Iron Maiden-Riffs (‘In The Dark’) hat das Quartett auch schon gehört – sauber! BURN THE NIGHT pumpt durchweg melodisch, energetisch und mit erdigem, aber druckvollem Sound. Das macht sauviel Spaß und dürfte nicht zuletzt Fans abholen, die vom letzten Enforcer-Album enttäuscht waren und auf die nächste Night Demon-Scheibe warten. Es mangelt derzeit nicht an jungen Bands, die den alten Metal preisen – aber nur den wenigsten gelingt das so überzeugend und mitreißend wie Riot City auf ihrem Debütalbum. Ein heißes Eisen! Einziger Wunsch fürs nächste Mal: Ein noch höherer Durchsatz von starken Refrains.

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