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Mushroomhead A WONDERFUL LIFE

Modern Metal, Napalm/Universal (17 Songs / VÖ: 19.6.)

4/ 7
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Es gab Zeiten, da traute man ­Mushroomhead den ganz ­großen Sprung in die Weltspitze zu – und das nicht wegen der Maskerade, sondern aufgrund der kreativen Musik, die um die Jahrtausendwende die Einzigartigkeit von Faith No More mit damals zeitgenössischen Stilelementen koppelte. Allein XIII (2003) setzte 400.000 Einheiten ab. Aber irgendwie gelang der Band aus Cleveland, Ohio, nicht der Absprung aus der abebbenden New Metal-Welle. Die folgenden Line-up-Wechsel aufzuzählen, wäre an dieser Stelle vermessen – belassen wir es dabei, dass kaum einer mehr weiß, wer wann wo wie ausstieg, zurückkehrte und gefeuert wurde.

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All das trägt nicht dazu bei, dass A WONDERFUL LIFE als das schöpferisch wertvollste Werk in die Diskografie dieser Band eingehen wird. An einigen Stellen blitzt noch die Genialität durch, welche sich in der Verbindung der poppigen und höchst anarchischen Komponenten spiegelt, aber im Vergleich zu früheren Großtaten wirken Mushroomhead 2020 erstaunlich bieder. Die originäre Band-DNS ist leider im Lauf der Jahre verwässert worden und kann nicht mehr vollumfänglich berauschen. Für Fans der alten Zeiten sicher einen Hörtest wert, aber am Ende der 70 Minuten wartet eher leichte Ernüchterung.

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Mikkey Dee: Der Schlagzeuger erlaubt sich keine Fehler

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