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Rise Of The Northstar THE LEGACY OF SHI

Crossover, Nuclear Blast/Warner (11 Songs / VÖ: 19.10.)

5/ 7
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Der Titel klingt irgendwie nach Kung-Fu-Panda, dementsprechend haut THE LEGACY OF SHI auch voll zwischen die Hörner. Wobei wir die Pommesgabel gleich stecken lassen können. Die Franzosen grasen auch auf ihrem zweiten Album den Groove Metal, Hardcore und Rap Metal der Neunziger Jahre an und scheuen sich ebenso nicht, ihre Liebe zum HipHop, zu ­Slipknot, Korn, Madball, P.O.D. und, äh, Kinderreimen zu dokumentieren.

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Das Ganze wird dann auch mit der richtig dicken Hose präsentiert – und verfehlt seine Wirkung nicht. Die Einschläge sind immens, speziell wenn man in der genannten Dekade musikalisch groß wurde (oder sich dort wohl gefühlt hat), bietet THE LEGACY OF SHI zahlreiche Momente, in denen man wie ein wilder Stier das Hausregal abräumt. Solch eine musikalische Melange kriegt man heutzutage extrem selten serviert.

Allerdings stellt sich nach einigen Durchläufen ein gewisser Sättigungsgrad ein. Manches wirkt in seiner Machoattitüde fast schon ungewollt komisch, und die Abwechslung hält sich ohnehin in Grenzen. Breitbeinig inszenierte Stimmungsmusik, die aber nicht permanent laufen muss.

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Porcupine Tree im TV: Konzert von 2005 aus Köln

Wenn der Name Porcupine Tree fällt, schnallzen Progressive Metal-Fans freudig mit der Fan-Zunge, denn die Briten gehören zur Spitzenklasse des Genres. Ursprünglich entstanden Porcupine Tree aus einer Bierlaune heraus. Steven Wilson lässt auf den neun bisher erschienenen Studioalben unterschiedliche Musikstile miteinander fusionieren und verbindet düsteren Heavy Metal mit zarten Ambient-Klängen und bombastischen Synthesizer-Teppichen zu einer modernen, progressiven Melange, der trotz aller Detailverliebtheit nie das Fingerspitzengefühl für griffiges Songwriting verloren ging. Inspiriert von psychedelischen Spätsechziger-Sounds, Seventies-Artrock-Elementen und zeitgemäßem Alternativerock gründete Steven Wilson Ende der Achtziger Jahre Porcupine Tree. In den Neunzigern arbeitete sich die Band von der britischen Underground-Szene in die…
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