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Roth ALLES ENDET

Dark Metal, Massacre/Edel (12 Songs / VÖ: 30.1.)

3/ 7
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Viereinhalb Jahre nach NACHTGEBETE ist bei Roth alles beim Alten: Quentin Roth komponiert, schreibt, produziert, mischt und spielt sämtliche Instrumente ein, während sein von Eisregen bekannter Vater M. Roth den Gesang beisteuert. Die Grundlage bilden weiterhin dunkle, mit geradlinigen Arrangements und leicht bekömmlicher Härte auf Eingängigkeit getrimmte Klänge im Spannungsfeld von NDH, Gothic Rock und Gothic Metal. Über Quentins Riffs, pluckernde Elektronik und melancholisch-poppige Melodien aus Gitarren, Klavier sowie Dosenstreichern legt M. Roth seine rrrollende, meist klare und gesprochene Stimme. Gollum-artiges Knurren bleibt die Ausnahme und wahrt die Distanz zu Eisregen. Gleiches gilt für Quentins Texte, die in bewährter Familientradition morbide Züge tragen, ohne je die Indizierungs­grenze zu streifen. Am interessantesten für die Stahlgemeinde wird ALLES ENDET, wenn Vater und Sohn ausgetretene Ramm­brecher-Pfade verlassen. So winkt die Sechssaitige in ‘Mein Schwesterlein’ auch mal zu Amon Amarth und Arch Enemy, während der bitterbös-eklige ‘Gruß aus der Küche’ Stoner-, Wednesday 13- und Callejon-Aromen verströmt. Die restlichen Stücke tun weder im Moshpit noch in der Schwarzkittel-Disco wirklich weh, reißen aber auch nicht vollends aus dem Sitz.

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