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Sanguisugabogg HOMICIDAL ECSTASY

Death Metal, Century Media/Sony (12 Songs / VÖ: 3.2.)

4.5/ 7
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Ein unaussprech­licher Band-Name, ein durchge­knallter Albumtitel und ein Cover, das zwischen Meme-Potenzial und dilettantischen Photoshop-Kenntnissen eines mutmaß­lichen Horrorfilm-Fans mäandert, lassen nur eine Schluss­folgerung zu: Bei Sanguisugabogg handelt es sich um eine Brutal Death-Band, wie sie klischeehafter kaum sein könnte. Auf HOMICIDAL ECSTASY wird praktisch die Genre-Checkliste gezückt und sukzessive abgearbeitet. Song-Titel mit urkomisch-verstörenden Namen wie ‘Testicular Rot’, ‘Skin Cushion’ oder ‘Necrosexual Deviant’ legen in Genre-typischer Brutalität alles in Schutt und Asche. Das war erwartbar, sind Sanguisugabogg doch bereits auf ihrem Debütalbum TORTURED WHOLE (2021) in den lyrischen Sumpf aus Drogen und Horrorelementen eingetaucht.

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Ihrer stilistischen Linie aus krachenden Instrumentals und textlichen Abgründen bleiben sie treu. HOMICIDAL ECSTASY macht verdammt vieles verdammt richtig. Nur der Mut, sich einen Fingerbreit aus dem Fenster zu lehnen und mal nicht in der Suppe der Musterbeispiele zu rühren, kommt dem Album leider abhanden. Damit zeigen sich Sanguisugabogg zwar nicht weniger talentiert, lassen aber die notwendigen Nuancen vermissen, die HOMICIDAL ECSTASY andernfalls eine gesunde Portion Abwechslung verpasst hätten. Trotzdem eine starke Platte – vor allem für Death Metal-Fans, die harten, stumpfen Gewaltorgien etwas abgewinnen können.

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Poison: Bret Michaels reagiert auf Rikki Rocketts Vorwürfe

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