Sarke ALLSIGHR

Black Metal, Soulseller/Soulfood (10 Songs / VÖ: 05.11.)

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Ah, die Band um Tulus-/Khold-Drummer Thomas Berglie beziehungsweise Sarke und Darkthrones Nocturno Culto ist wieder zurück. Schon sieben Alben? Die Zeit vergeht! Sarke bleiben ihrem Old School-Stil weiterhin treu. Simplizität heißt das Zauberwort. Wo frühe Celtic Frost in den Achtzigern instrumental noch limitiert waren, halten sich Sarke eher bewusst zurück, gönnen sich aber den ein oder anderen filigranen Ausrutscher, insbesondere, was die Lead-Gitarre angeht. Ansonsten dominieren monotone Riffs, recht geradliniges Drumming und Sprechgesang der Marke Tom Warrior. Aber das ist nicht alles: Sarke haben ebenso ein Faible für die Siebziger Jahre, was sich unter anderem in einem exzessiven Hammondorgelsolo in ‘The Reverberation Of The Lost’ manifestiert oder psychedelischen Rock-Klängen in ‘Through The Thorns’. Unter der Oberfläche mag noch eine Wurzel im Black Metal verborgen sein, denn auch die übrigen Musiker Steinar Gundersen, Anders Hunstad und Cato Bekkevold sind oder waren bei Bands wie Satyricon oder Enslaved tätig.

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Allerdings ist diese höchstens im düsteren Grundtenor spürbar und sollte keine aufgeschlossenen Metal-Freunde davon abhalten, ALLSIGHR ein Ohr zu leihen. Denn härtetechnisch ist die Scheibe leicht konsumierbar und verzichtet auf klangliche Extreme. Mehr noch, Songs wie ‘Grim Awakening’ sind dank eingängigen Grooves quasi einsteigerfreundlich – mit dem Gesangsstil muss man sich natürlich dennoch anfreunden können. ALLSIGHR hält einige starke Songs bereit, und diesen wilden, aber gleichzeitig charmant und homogen wirkenden Stilmix bekommt man nicht alle Tage geboten.

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