Toggle menu

Metal Hammer

Search

Schädlich & Söhne ZWECKPESSIMISMUS

Dark Metal, Massacre/RTD (13 Songs / VÖ: 22.11.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Bei Schädlich & Söhne handelt es sich um ein Projekt von Sänger Guido Meyer de Voltaire (Aardvarks, ­Misticia, ehemals Bethlehem) und Multiinstrumentalist Yantit (Eisregen, Ewigheim et cetera), die bei den Aufnahmen von Produzent Markus Stock ­(Empyrium, The Vision Bleak) am Bass unterstützt wurden. Laut eigener Aussage ist ZWECKPESSIMISMUS „für Hörer, die des Denkens fähig sind, einen gesunden Galgenhumor besitzen und Spaß in der Tragik finden“. Dementsprechend sind die (deutschen) Texte und der Gesang sehr im Fokus, allerdings vermag die Musik ebenso für sich zu stehen. Das musikalische Gerüst schöpft aus Einflüssen wie alten Type O Negative, Katatonia, Laibach oder Bethlehem, welche Guido einst auf den Alben MEIN WEG und SCHATTEN AUS DER ALEXANDERWELT begleitete. Heraus kommen Songs, die sich auf vier bis fünf Minuten einpendeln sowie meist simpel und direkt gehalten sind.

Und, nein, es ist nicht alles Metal, auch manche Gothic- und Electro-Klänge schleichen sich ein, oder Tanzbares wie eben, äh, ‘Tanz!’. Nicht zu vergessen Pathos – ein Titel wie ‘Pathos, mein Freund’ ist durchaus ernst zu nehmen, aber auch Songs wie ‘Vor uns der Tod’, ‘Ein Leben’ oder ‘Die Welt geht unter’ setzen auf mal mehr, mal weniger Bombast. Schädlich & Söhne halten eine gute Balance in ihrer Musik, bauen ruhige Töne ein, setzen Spannungsbögen … Für Freunde getragener, dunkler Klänge, die ein Faible für Zynismus und einen Hang zum Negativen haben, empfehlenswert!

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Erste Episode von neuer Tony Iommi-Serie auf Gibson-TV

Die neue Gibson Films-Dokuserie ‘Tony Iommi: The Godfather Of Heavy Metal’ geht online. Die Dokumentation behandelt das frühe Leben des Black Sabbath-Gitarristen sowie erste Karriereschritte und den nachhaltigen Einfluss, den Tony Iommi auf die Musik hatte. Erfinder eines Genres Iommi spricht persönlich über seinen Werdegang. Unter anderem auch über seine Herkunft, die Industriestadt Birmingham und seine frühen Ambitionen, Schlagzeuger zu werden - die er dann aber wieder verwarf, um sich der Gitarre zu widmen. Außerdem erzählt er von dem Fabrikunfall, der ihn zwar zwei Fingerkuppen kostete, dank dem er aber auch einen ganz neuen Sound im Rock und Metal prägte.…
Weiterlesen
Zur Startseite