Seether POISON THE PARISH

Post Grunge, Canine Riot/Spinefarm (12 Songs / VÖ: 12.5.)

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Dafür, dass sich Seether erst kurz vor der Jahrtausend­wende gegründet haben und Musik spielen, die sich mit einem Schuss aus einer Selbstladeflinte in Kurt Cobains Garage im Grunde 1994 eigentlich erledigt hatte, halten sich die Südafrikaner ganz schön erfolgreich im Geschäft. Ihre letzten vier Alben knackten allesamt die Top Ten der US-Charts, daher gibt es für Bandchef Shaun Morgan (hier erstmals auch als Produzent am Werk) auch keinen großen Grund, auf POISON THE PARISH viel zu verändern.

Denn einerseits versteht es Morgan bestens, verschiedene Spannungsebenen im Verlauf eines Lieds einzubauen, andererseits verfügt er über eine ausdrucksstarke Stimme, welche die Verzweiflung (das ist nun mal die klassisch prägende Emotion dieser Musik­richtung) bestens transportiert. Es gibt auf POISON THE PARISH nicht die ganz großen Momente, bei denen man vor Begeisterung in die Tapete headbangt, aber auf Albumlänge verfehlen die Lieder ihre Wirkung nicht. Ein paar Tempowechsel würden der Dynamik zwar definitiv guttun, aber dafür ist die (scheinbar gar nicht mal so kleine) Zielgruppe wohl doch zu sehr im Mainstream verhaftet.

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