Seven Spires A FORTRESS CALLED HOME

Symphonic Metal, Frontiers/Soulfood (12 Songs / VÖ: 21.6.)

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Symphonic Metal der härteren Sorte: Das Trio Seven Spires aus Boston, USA, mischt zwischen Synthies und melodischem Gesang eine gute Prise Death Metal-Elemente in das Album. A FORTRESS CALLED HOME ist nach zehn Jahren Karriere ihr viertes Release – nach dem gefeierten GODS OF DEBAUCHERY (2021). Man muss erst mal verstehen, was einem hier geboten wird: ‘Almosttown’ als Single ist auf der seichteren Seite der Platte, wie auch ‘Portrait Of Us’, beide fast schon radiotauglich. Die Gitarrensoli weit vorne, hochmelodisch und eingängig. Dahinter liegen laut Frontfrau Adrienne Cowan (die schon mit Avantasia und Sascha Paeth’s Masters Of Ceremony begeisterte) persönliche Fragestellungen. Die Midtemponummer ‘Impossible Tower’ fährt die Härteskala wieder hoch, ohne an Eingängigkeit zu verlieren.

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‘A Fortress Called Home’ wurde von Gitarrist Jack Kosto produziert und überrascht auch mal: ‘Love’s Souvenir’ startet fast schon jazzig-cool mit Piano und steht der Band inklusive Violinen sehr gut, um dann im Doublebass-Gewitter nach fast sieben Minuten brachial aufzugehen. Folkig wird es in ‘Emerald Necklace’. Diese passende Mischung aus harten Passagen, klassischem Melodic Metal und dem Mut zu Genre-fremden Elementen macht Seven Spires so interessant und lässt auf A FORTRESS CALLED HOME über die zwölf Songs viel Raum für Entdeckungen.

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Marty Friedman (ex-Megadeth) erzählt von Inspiration

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