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Shakra INVINCIBLE

Hard Rock , AFM/Soulfood (12 Songs / VÖ: 9.6.)

4.5/ 7
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Gotthard, Krokus und China (Pflichthinweis: das Album SIGN IN THE SKY ist eine Perle melo­dischen Hard Rocks der Neun­ziger) sind allesamt Hard Rock-Bands aus der Schweiz – wie auch Shakra. Stetig werden diese mit ihren Lands­leuten verglichen. Wir lassen das hier – die fünf Schweizer sind nämlich selbst eine Institution. Die Gitarristen Thomas Blunier und Thomas Muster bilden mit Schlagzeuger Roger Tanner seit 1990 das Gerüst der Band. ­INVINCIBLE ist ihr 13. Album. Und ihr Befreiungsschlag nach der Coronazwangspause. Power! Das melancholische ‘Tell Her That I’m Sorry’, ‘On The Wild Side’ und ‘Walls Of Hate’ sind geprägt von melodischem Hard Rock und Sänger Mark Fox, der 2003 erstmals den Gesang übernahm. Das kann locker mit früheren Shakra-Highlights wie ‘Hello’ oder ‘Too Much Is Not Enough’ mithalten. Für den Titel-Track, ‘Between The Lines’ und ‘The Matrix Unfolds’ schalten Shakra in einen härteren Gang, bleiben dabei insgesamt melodischer und energischer als auf dem schwereren Vorgänger MAD WORLD. Wer bei dem Song-Titel ‘Old Irish Song’ eine Akustiknummer vermutet, bekommt in der Strophe die schärfsten Lead-Gitarren der Platte serviert – mit einem starken Refrain.

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‘Devil Left Hell’ erinnert im Intro an ‘Alien Nation’ der Scorpions. Die Ballade ‘As I Lay Down To Sleep’ könnte ebenfalls aus Hannover stammen. Stark! Für das Artwork von INVINCIBLE haben sie sich ein Wikinger-Zeichen genommen, das für Willen und Stärke stehen soll. Martialisch meinen ­SHAKRA das nicht, es geht ums Weitermachen, sich selbst Kraft zu geben in schwierigen Zeiten: „You are invincible, it happens in your brain.“ Der Power-Rocker ‘As Long As I’m Alive’ schließt die Platte in diesem Sinne ab. Ran da!

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Jay Weinberg bereut seine Zeit mit Slipknot nicht

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