Toggle menu

Metal Hammer

Search

Slash ORGY OF THE DAMNED

Blues Rock, Seven One Starwatch/Sony Music (12 Songs / VÖ: 17.5.)

5.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Sobald ein neues Cover-Album eines Rockers erscheint, auf dem dieser sich seinen musikalischen Helden und seiner Liebe zum Blues widmet, denkt man auto­matisch: „Brauche ich wirklich noch eins von dieser Sorte?“ Zum Glück ist Slash nicht irgendwer, sondern ein saumäßig talentierter Saitenzupfer und absoluter Mega-Star, mit dem jeder zusammenarbeiten möchte. Aufgrund dieser zwei Fakten wird ORGY OF THE DAMNED zu einer echten Pflichtplatte, denn jeder fantastisch umgesetzte Track hat mindestens einen hochkarä­­tigen Gastsänger. Aber eines sei vorab gesagt: Klassiker wie ‘Hoochie Coochie Man’, ‘The Pusher’ oder ‘Born Under A Bad Sign’ werden stilecht kopiert. Wer sich harte Sounds wie bei den anderen Projekten des Zylindermanns erhofft, wird enttäuscht.

Rauchige, haupt­sächlich kantige Blues-Nummern, die wunderbar bei Bier und Nüsschen in der Kaschemme der Wahl konsumiert werden können. Gäste wie Iggy Pop, Billy Gibbons und allen voran Brian Johnson machen die solide, aber nicht wegweisende Gitarrenarbeit zu einem abwechslungsreichen Musik­wimmelbild, das über die gesamte Laufzeit unterhalten kann. Am beeindruckendsten ist aber tatsächlich das abschließende Instrumentalstück ‘Metal Chestnut’. Hier lässt Slash ein Melodiefeuerwerk der Extraklasse los, welches die wenig protzenden Soli der vorangegangenen Lieder erblassen lässt.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Pro-Pain: Überfall von 2017 beeinträchtigt Meskil noch immer

Im Juli 2017 wurde Pro-Pain-Sänger Gary Meskil in Brüssel Opfer eines Raubüberfalls und versuchten Mordes. Nachdem eine Gruppe junger Männer ihn bestohlen hatte, schlugen sie mit einem Eispickel auf den Kopf des Musikers ein. Mit schweren Verletzungen und enormem Blutverlust kam Meskil damals sofort in ein belgisches Krankenhaus. Äußerlich scheint zwar alles wieder verheilt, verwunden hat er die Attacke noch nicht gänzlich. Resignation Im Interview mit FaceCulture spricht der Pro-Pain-Frontmann über dieses Ereignis, das sein Leben in vielen Bereichen noch heute beeinträchtigt. Ihm zufolge seien es insgesamt sechs Personen gewesen, die es auf ihn abgesehen hatten. Glücklicherweise wurde alles von Überwachungskameras…
Weiterlesen
Zur Startseite