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Social Distortion BORN TO KILL

Punk Rock , Epitaph/Indigo (11 Songs / VÖ: 8.5.)

5/ 7
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Legenden erkennt man unter anderem daran, dass sie längst keine neue Musik mehr ver­öffentlichen müssten, um ihren überlebens­großen Status zu zementieren. Mike Ness gehört zweifelsohne zu dieser seltenen Spezies von Musikern, die ein Genre nicht nur mit ihren Songs, sondern auch ihrer Attitüde geprägt haben. Mit BORN TO KILL meldet sich die Band nach satten 15 Jahren seit HARD TIMES AND NURSERY RHYMES (2011) zurück. Die lange Pause bedeutet allerdings keineswegs kreativen Stillstand. Ness hat in all den Jahren weiter Songs geschrieben – über 40 sollen zur Auswahl gestanden haben. Der Titel-Track eröffnet die Platte mit jener Mischung aus trotzigem Pathos und melodischem Punk, die Social Distortion seit Jahrzehnten auszeichnet. Songs wie ‘No Way Out’ oder ‘The Way Things Were’ greifen zentrale Themen aus Ness’ Leben auf: Jugend in Fullerton, Rebellion, Niederlagen und der lange Weg zurück. Dabei bleibt die Band ihrem Markenzeichen treu – rauer Punk trifft auf klassischen Rock’n’Roll-Groove und große Refrains. BORN TO KILL wirkt dabei wie eine Rückschau auf eine Karriere, die inzwischen weit mehr als vier Jahrzehnte umfasst. Die Platte erfindet den Sound der Band nicht neu – muss sie auch gar nicht. Stattdessen liefert BORN TO KILL genau das, was Social Distortion seit jeher auszeichnet: ehrliche Songs über Leben, Verlust, Liebe und Durchhaltevermögen. Und genau deshalb bleiben sie eine der wichtigsten Konstanten des amerikanischen Rock’n’Roll. Legenden eben.


Nahezu 50 Jahre hat die amerikanische Punk Rock-Legende bereits auf dem Buckel und feuert mit BORN TO KILL ein hymnengespicktes Meisterwerk aus der Hüfte, wie es selbst testosteronangereicherte Jungspunde nicht hätten besser machen können! Wie machen Social Distortion das? Egal, ich bin begeistert! Matthias Mineur (5,5 Punkte)

Mit einem Killer(Gitarren-)Sound und neuen Songs bewaffnet, die es schaffen, unmittelbar vertraut zu klingen, ist der Punk, Rock’n’Roll und Roots vereinenden Institution aus Orange County ein Alterswerk gelungen, welches ihrem hohen Ansehen und den 15 langen Jahren Wartezeit absolut gerecht wird. Zusammen mit Gluecifers genialem Studio-Comeback sind die Rock-Platten des Jahres hiermit bereits erschienen. Frank Thiessies (6,5 Punkte)

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Suffocation sind "toxische Drogensüchtige", sagt Morotti

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