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Morbus Chron Sweven

Death Metal, Century Media / Universal 10 Songs

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Was damals nur eine etwas irritierende Seltsamkeit war, muss jetzt als Vorbote verstanden werden: Auf ihrer Mitte 2012 erschienenen EP A SAUNTER THROUGH THE SHROUD brachten die schwedischen Old School-Death-Metaller Morbus Chron in das erwartete Riff-Gesäge seltsam progressiv-psychedelische Schrägheiten ein.

Irritierend, wie gesagt, aber nur, solange man falschen Erwartungshaltungen unterliegt. Deswegen eines, damit wir hier nicht aneinander vorbeireden: Den Teil mit dem Old School-Sound bitte ich mal schnell zu vergessen. Morbus Chron benutzen Produktionstechniken und agieren in einem musikalischen Rahmen, der alle wesentlichen Extremströmungen der letzten 15 Jahre ausblendet; sie klingen dabei jedoch alles andere als altmodisch.

Im Geiste am ehesten vergleichbar mit Tribulations großem letztjährigen THE FORMULAS OF DEATH zerlegt SWEVEN virtuos alle gängigen, angelernten Song-Logiken und bastelt aus den Einzelteilen eine mal verstörende, mal zündend melodische, und meist einfach nur verblüffend originelle Parallelwelt. Kein Album zum einmal anhören und Pommesforke rumfuchteln – das ist genau der Prog, den ich hören will!


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