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Spectral Wound SONGS OF BLOOD AND MIRE

Black Metal, Profound Lore/Membran (7 Songs / VÖ: 23.8.)

5.5/ 7
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Das Schönste am Epigonentum ist, wenn es sozusagen als Ersatzbefriedigung gewisse „Risiken und Nebenwirkungen“ vermeiden hilft. Als Uada in der Szene auftauchten, konnte man durch sie Mgła genießen, ohne der Backing Band eines Antisemiten zu huldigen. Die Kanadier Spectral Wound leisteten erstmals mit ihrem Zweitling INFERNAL DECADENCE das Gleiche für alle, die potenziell Freude an dem wild-melodischen finnischen Sound von Bands wie Sargeist hätten, aber denen der Dunst um Horna, Satanic Warmaster & Co. zu unangenehm in die Nase sticht.

Mit SONGS OF BLOOD AND MIRE liegt jetzt das vierte Album des Fünfers aus Montreal vor, und an der Erfolgsformel hat sich wenig geändert: Es gibt atemlos vorgetragene Riff-Orgien im XL-Format mit grandios lächerlichen Titeln wie ‘Aristocratic Suicidal Black ­Metal’, aber ohne jedes unnötige Beiwerk wie Intros, Interludien oder introvertiertes Rumzupfen auf der Akustikklampfe. Phasenweise sind die Songs vielleicht nicht mehr ganz so rasant wie A DIABOLIC THIRST, aber bei ‘The Horn Marauding’ und ‘Twelve Moons In Hell’ brennt auf jeden Fall die Hütte.

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