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Spiritbox TSUNAMI SEA

Modern Metal, Rise/BMG (11 Songs / VÖ: 7.3.)

5.5/ 7
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Wenige Bands schlagen so rasch so hohe Wellen wie Spiritbox: Das Debüt ETERNAL BLUE katapultierte den Iwrestledabearonce-­Nachfolger 2021 über Nacht in alle Munde, es folgten zwei EPs, zwei Grammy-Nominierungen, und über Kollaborationen mit Rapperin Megan Thee Stallion sogar Aufmerksamkeit außerhalb der Metal-Szene. Jetzt wagt sich die kanadische Band wieder an das Langformat – mit erst mal frustrierendem Resultat. Obwohl sich das Quartett um Sängerin Courtney LaPlante und Gitarrist Mike Stringer auf mitreißendes Songwriting versteht, hat es sich dagegen entschieden, stark in TSUNAMI SEA einzusteigen. Trotz typisch djentiger Spiritbox-Atmosphäre ist der Start schwergängig und guter Wille nötig, um abzuwarten, ob die Band noch an frühere Großtaten anknüpfen kann.

Das ist zum dritten Song, ‘Perfect Soul’, der Fall: LaPlantes Stimme geht sowohl mit sich selbst – Klargesang bricht Growls in tollen Höhepunkten – als auch den restlichen Musikern eine Symbiose ein, die den Repeat-Knopf von selbst betätigt. Nach dem schleppenden Anfang folgt ein Wunderwerk an Kreativität: Toll sind der sich beständig aufbäumende Titel-Track, eindringlich gesprochene Passagen in ‘No Loss No Love’ oder das bestechende Trap-Crossover ‘Crystal Roses’. Spiritbox’ Zweitwerk ist, einmal hereingebrochen, ein unnachgiebiges Bollwerk, das zwischen mit­­-
fühlenden Zeilen, brachialen Stimmangriffen und progressiver Instrumentalisierung der Core-Grundlage herumspringt und vor allem gegen Ende begeistern kann.

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