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Spirits Of Fire SPIRITS OF FIRE

Frontiers/Soulfood (11 Songs / VÖ: 22.2.)

3.5/ 7
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Der Ripper schlägt wieder zu. Nach dem völlig belanglosen The Three Tremors-Projekt im vergangenen Monat (Owens lieferte sich hier mit Harry Conklin und Sean Page ein Schreiduell über 13 generische Metal-Songs vom Reißbrett ­— Kollege Halupczok mag mir da zugegebenermaßen wider­sprechen) versprechen Spirits Of Fire mehr musikalische Substanz: Neben Sangessöldner Tim Owens tun sich hier Bassist Steve DiGiorgio (unter anderem Testament, Death, Control Denied und, bereits gemeinsam mit dem Ripper, Charred Walls Of The Damned), Gitarrist Chris Caffery (Savatage) und Schlagzeuger Mark Zonder (Warlord, vormals Fates Warning) zusammen, um unter Anleitung von Produzent Roy Z. eine Melange ihrer Stilistiken zu präsentieren: Klassischer Heavy Metal mit Judas Priest-Versatzstücken (‘Light Speed Marching‘), US-amerikanischer Prägung (‘It’s Everywhere’) und progressiven Zügen (‘All Comes Together’).

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Die Gitarrenarbeit verzückt vor allem in den Soli und Fills, und „Ripper“ Owens be­eindruckt mit besonders ener­getischem Gesang (und bekräftigt damit mal wieder die These, dass es ihm in anderen Projekten zu oft schlicht an guten Songs mangelt). Zwar ist das Klangbild insgesamt ziemlich dünn, aber immerhin schön bassig; komplett sparen können hätte man sich die (zum Glück seltenen!) kitschigen Key­boards, die wohl progressiv-orchestral den Bogen zu Savatage spannen sollen, aber wie ein Fremdkörper wirken. Sonst geht beim Spirits Of Fire-Debüt vieles in die richtige Richtung, lässt aber, auch im Vergleich zu den ersten Charred Walls Of The Damned-Alben (CHARRED WALLS OF THE DAMNED, 2010, und COLD WINDS ON TIMELESS DAYS, 2011), Dring­lichkeit und Widerhaken vermissen.

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Die Metal-Alben der Woche vom 13.03. mit Lamb Of God, The Gems u.a.

Lamb Of God ‘The Killing Floor’ walzt mit kompromissloser Präzision alles nieder, ‘Blunt Force Blues’ fährt mit einem schlicht mörderischen Grund-Riff auf und ‘Parasocial Christ’ schraubt... (Hier weiterlesen) The Gems Zum anderen verstärkt sich der Eindruck, dass die vier Musikerinnen mit vereinten Kräften wahrscheinlich noch zugkräftigere Lieder hätten zustande bringen können... (Hier weiterlesen) Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier und in der METAL HAMMER-Aprilausgabe. *** Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.musik-magazine.de/metal-hammer Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter:…
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