Toggle menu

Metal Hammer

Search

Steve von Till NO WILDERNESS DEEP ENOUGH

Ambient Folk, Neurot (6 Songs / VÖ: 7.8.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Ursprünglich hatte Steve von Till seine fünfte Soloscheibe (seine Werke unter dem Harvestman-Namen ausgeklammert) als ein instrumentales, mit Mellotron, etwas Elektronika sowie Horn und Cello angereichertes Ambient-Album intendiert. Doch dann sah der beteilig­te Freund und Ton-Ingeneur Randall Dunn (Marissa Nadler, Earth) das Potenzial des Materials als vollwertige Soloveröffentlichung und brachte den Neurosis-Gitarristen und -Sänger doch noch dazu, seinen unverkennbaren, sonoren Gesang über die sphärischen Tracks zu legen. Bedrohlich und unheilschwanger gerät der Opener ‘Dream Of Trees’ zur naturalistischen Lager­feuerspukgeschichte mit Low-Key-Taschenlampenbeleuchtung, folgt ‘The Old Straight Track’ somnambul längst verwehten Vergangenheitsspuren mit einem aufbäumenden folkloristischen Raunen oder mäandert ‘Indifferent Eyes’ in astralen Sternguckersphären.

🛒  NO WILDERNESS DEEP ENOUGH bei Amazon

Dabei ist ‘Wild Iron’ – mit seiner an Mark Lanegans jüngstes Schaffen gemahnenden Zeitlupenerzählung – vielleicht sogar der schönste kathartische Schwermuts-Song dieses sechs Stücke umfassenden Zyklus’. Freunde von von Till sollten sich als weiterführende Lektüre unbedingt auch noch seinen parallel erscheinenden Gedicht­sammelband ‘Harvestman: 23 Untitled Poems And Collected Lyrics’ sichern.

***

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Nothing More feuern Crew-Mitglied nach Vorwürfen

Nothing More sind zuletzt eher durch die extremen politischen Aussagen ihres Sängers Jonny Hawkins aufgefallen. Nun bezieht die Band in einer Instagram-Story Stellung in Bezug auf Vorwürfe, die gegen ein Crew-Mitglied gemacht wurden. Besagtes Mitglied wurde laut Stellungnahme der Band mit sofortiger Wirkung gefeuert. Vorwürfe Am 7. Februar veröffentlichte Morgan Dunbar einen Facebook-Post, in dem sie schildert, dass sie sich bei einem Nothing More-Konzert mit Zach Bonin getroffen habe. Bonin war Crew-Mitarbeiter der Band. Sie sei betrunken gewesen und wäre im Laufe des Abends "handlungsunfähig" geworden. Das könne sie sich aber nicht mit ihrem Alkoholkonsum erklären. Dennoch sei es in…
Weiterlesen
Zur Startseite