Unsere griechischen Freunde von den Suicidal Angels machen auf ihrem insgesamt dritten Album genau da weiter, wo sie mit dem extrem erfolgreichen SANCTIFY THE DARKNESS aufgehört haben. Will sagen: Wer die Thrasher bislang nicht mochte, wird auch mit DEAD AGAIN nicht warm werden.
Alle anderen erfreuen sich an der Liedersammlung, die sich einmal mehr an allen Helden der Achtziger orientiert. ‘Beggar Of Scorn’ zum Beispiel hat eine deutliche Sodom-Schlagseite, während ‘Violent Abuse’ munter Slayer zitiert (Strophe und Solo).
‘The Lies Of Resurrection’ hingegen gemahnt an Sepultura-Zeiten, als diese noch Göttergaben wie BENEATH THE REMAINS erschufen, während das Titelstück mit seinem stampfenden Beginn und der rasend schnellen Weiterführung an Exodus erinnert. Die Originalität haben die Jungs also (immer noch) nicht mit Löffeln gefressen. Aber dafür den Geist des Thrash Metal, der in jeder Sekunde des Albums authentisch aus den Boxen wabert. Und das ist im Zweifelsfall mehr wert. Starkes Teil!
Marc Halupczok
Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.
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Exodus :: Blood In, Blood Out
Girugämesh MUSIC Review
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