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Suicide Silence BECOME THE HUNTER

Deathcore, Nuclear Blast/Warner (11 Songs / VÖ: 14.2.)

5/ 7
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Da sollte SUICIDE SILENCE (2017) die fulminante Rückkehr der Band nach dem Tod von Mitch Lucker werden – und wurde zum Desaster. Mit zu viel Experimentierfreude stießen die Deathcore-Heroen ihre Fans vor den Kopf und sorgten für Memes statt Begeisterung. Nun ist BECOME THE HUNTER durchaus auch eine Wiedergutmachung: Die Kalifornier gehen gnadenlos brutal vor und zwingen mit massiven Grooves, Breakdowns sowie Bassdrops in den Pit – und manch einen Lautsprecher in die Knie. Auch Hernan „Eddie“ Hermida tut endlich wieder, was die Fans von ihm hören wollen: brüllen und schreien! Doch komplett zurückrudern wollen Suicide Silence nicht mehr: Die Dynamik in Sound und Songwriting haben sie sich erhalten.

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Mit Düsternummern wie ‘Skin Tight’ oder dem psychotischen ‘The Scythe’ stellen Suicide Silence ihre zuletzt gefundenen Einflüsse (Korn und Deftones) weiter in die Auslage, ohne frühere Anhänger zu verschrecken, die mit todbringenden Stücken wie dem Titel-Track oder ‘Two Steps’ bei der Stange gehalten werden sollen. Und ‘Feel Alive’ vereint das Beste aus beiden Welten. Das macht BECOME THE HUNTER zum geschickten Kompromiss – hoffentlich kommt dieser nicht zu spät.

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Gus G.: "Diese Freiheit ist unbezahlbar."

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