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Tausend Löwen Unter Feinden ZWISCHENWELT

Post Hardcore, Swell Creek/Soulfood (12 Songs / VÖ: 14.6.)

5/ 7
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In einer Welt, in der man tagtäglich von tonnenweise Sinneseindrücken überhäuft wird, droht dem Individuum die Abkapselung im sich selbst gewebten Kokon. Wie sich das etwa anhören kann, zeigen Tausend Löwen Unter Feinden bereits im Eröffnungs-Track ‘Stillstand’. Das deutschsprachige Kollektiv hat sich für den zweiten Langspieler ZWISCHENWELT erneut ein Konzept überlegt, sodass die insgesamt zwölf Tracks von einem Protagonisten handeln, dessen Bewusstsein einige Wandlungen durchmacht, während er sich und seine Rolle in der Welt zu definieren versucht und schließlich akzeptieren muss, dass alles vergänglich ist.

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Stilistisch bedienen Tausend Löwen Unter Feinden – deren Band-Name auch nach mehrmaligem Lesen noch immer einen gedanklichen Stolperstein darstellt – in ihren Texten eine verständliche Wortwahl, deren Zusammensetzung aber dennoch gut Platz für Überlegungen und Deutungen lässt. Die ein oder andere Phrase rutscht dabei ab und zu hinein – nicht weiter tragisch! Trotz der durchgängig bretternden Riffs und eingängigen Hooks lassen sich dennoch unterschiedliche emotionale Färbungen erkennen, sodass neben Ärger und Wut (‘Zwischenwelt’) auch Verzweiflung (‘Stillstand’, ‘Freiheit’), und Hoffnung (‘Wahl’, ‘Freunde’) verklanglicht werden. Vier Jahre hat sich das Quintett für den Nachfolger zu seinem Debüt MACHTWORT Zeit gelassen, um letztendlich ein gelungen weitergesponnenes Kraftpaket an die Hörer zu übergeben. Dabei protzt ZWISCHENWELT mit einem satteren Sound als sein Vorgänger, der verstärkt von melodischen Riffs angetrieben wird.

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Attila schnupfen eingeäscherten Opa auf der Bühne

Aus der Kategorie "Wie krank ist das denn?" erreicht uns heute eine Meldung über Attila. Die Metalcore-Kapelle aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia schlägt gern mal über die Strenge - und hat das am Wochenende erneut getan (Video siehe unten). Das Quartett trat jedenfalls am 30. August im texanischen Städtchen Corpus Christi auf, als Frontmann Chris Fronzak einen Kumpel der Band auf der Bühne begrüßt. Dann wird es skurril bis abgefahren: Dieser Kumpel CJ habe seinen Großvater mit auf Tour gebracht. "Also Opa ist gestorben und eingeäschert", fädelt der Attila-Sänger die Chose ein. "Aber CJ wird jetzt ein bisschen Opa schniefen." Fronzak…
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