Der Name Terror steht vor allem für Konsistenz und harte Arbeit. In einem Genre, in dem Bands selten länger als ein oder zwei Alben überleben, sind die Kalifornier mittlerweile bei ihrem zehnten angekommen. Mit STILL SUFFER beweist die Gruppe mal wieder, dass sie auch nach über zwei Jahrzehnten ihren Status als feste Größe im Hardcore mehr als verdient hat. Die Songs sind kurz, direkt und voller Energie – genau so, wie man es von Terror gewohnt ist. Frontmann Scott Vogel war schon immer ein Mann der wenigen Worte, dafür schreit er aber auch mit 52 noch mit mehr Dampf ins Mikro als manch ein Jugendlicher. Wo STILL SUFFER leider ein paar Punkte verliert, ist in Sachen Diversität. Klar, Terror waren noch nie bekannt für kreatives Songwriting oder tiefgründige Song-Texte, doch im Vergleich zu seinem wirklich meisterhaften Vorgänger PAIN INTO POWER fühlt sich das neueste Album der Kalifornier etwas eintönig an. STILL SUFFER mag zwar eine verdammt gute Hardcore-Platte sein, doch im Vergleich mit dem Rest der Terror-Diskografie landet sie leider nur im Mittelfeld.
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