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The Amity Affliction NOT WITHOUT MY GHOSTS

Metalcore , Pure Noise/Membran (10 Songs / VÖ: 12.5.)

4.5/ 7
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Album Nummer acht für die Australier, und das eröffnen The Amity ­Affliction mit dem Banger ‘Show Me Your God’, der das Schmalz dick auf die Stulle schmiert. Ja, sie leben weiter den Metalcore der alten Tage, wenn düstere Riff-Gewalten auf zuckersüßen Klargesang prallen. Hier trieft jener aber anfangs nicht vor trüber Melancholie, sondern baut auf, gibt Halt. Es geht in ‘It’s Hell Down Here’ und ‘Fade Away’ um eigene Höllen – die fiese Sucht, Selbstzerwürfnis oder Depression; es geht auch um energiegeladene Empathie, Fürsorge und Befreiung. Ein von epocha­len Dramaturgien aufgepeitschtes Song­writing führt immer wieder zu diesen verständnisvollen Refrains, die sich wie warme Arme, wie Verzeihen anfühlen.

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Mit großen Gästen wie Comeback Kids Andrew Neufeld in ‘Death And The Setting Sun’ oder dem verstorbenen Rapper Louie Knuxx in ‘I See Dead People’ wird weiter am Nervengerüst gerüttelt. Spätestens in ‘Close To Me’ ergießt sich dann aber zu viel Schnulze, wenn unverschämt „I am so lost and lonely, always destroying what I have“ in die Ohren junger Leidensliebhaber gesäuselt wird. Zu generisch wird die Klangtherapie auf lange Strecke. Die Ballade im finalen Titel-Track mit Phem-Feature tut ihr Übriges.

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